Bahnhofstr. 1
17166 Teterow
Das Schloss Mitsuko überrascht mit Kunst aus Fernost
Eine Radtour für Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Entdecker
Entspannt anreisen und Leihräder bei den Vermietern vor Ort nutzen. Die Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in den Züge sind begrenzt und eine Mitnahme des eigenen Rads kann je nach Auslastung nicht garantiert werden.
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Der Fahrradverleih bietet hochwertige Alu-City-Räder in verschiedenen Rahmengrößen und E-Bikes für schöne Touren durch die Mecklenburger Seenplatte an. Auf Wunsch gibt es auch die dazugehörige Ausstattung wie Korb, Fahrradschloss, Hundekorb etc.
Nach Absprache werden die Leihfahrräder zum gewünschten Termin am Standort im Umkreis geliefert und wieder abgeholt.
Der Weg vom Bahnhof raus aus der Stadt Richtung Norden ist ein bisschen wuselig. Er führt über die Bahnhofstraße, Malchiner Straße, Börnungstraße, Gartenstraße, Grüner Weg, Kapitän-Kaempff-Weg, Am Seeufer, Wendendamm, Brikettweg und von hier auf den Alten Bahndamm, der parallel zur B108 verläuft. Auf der Bahnstrecke fuhren früher eingleisig Züge von Teterow über Thürkow nach Gnoien. Gleise gibt es hier nicht mehr, nur der Bahndamm blieb erhalten. Rührige Anwohner versuchen, den Weg von Gestrüpp freizuhalten. In Thürkow biegen Sie rechts ab auf An der Landstraße, vorbei am Gasthof Zur Erbmühle und dann auf den Schwetziner Weg. Der Parkweg führt Sie direkt zum Schloss Mitsuko mit dem Museum für Japan und zeitgenössische Kunst und dem Japanischen Hain.
Im Untergeschoss befindet sich die Keramik-Sammlung in Vitrinen und u.a. Installations-Kunstwerke von Mitsuko Fukada. Das Erdgeschoss zeigt Werke von Professor Heinrich Johann Radeloff und mehreren japanischen Künstlern.Im Obergeschoss gibt es die Bereiche der ständigen Ausstellung von Malerei Heinrich Johann Radeloff, textile Werke wie Kimonos, Volkskunst, Theaterrequisiten. Außerdem finden Sie hier auch die Wechselausstellungen mit japanischer und zeitgenössischer Kunst.Der Ort der Begegnung
Das Schloss veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Urasenke Teeschule Kyoto Teezeremonien. Zur Mittsommer-Remise gibt es eine kleine Teezeremonie, die dem Charakter des Events angepasst ist. Im Schloss ist ein Teeraum (es gibt auch Kaffee), in dem Besucher willkommen geheißen werden.Japanischer Hain
Hinter dem Schloss und neben dem Gebäude schliesst sich der „Japanische Hain“ (nihon no mori = heiliger Hain von Japan) an. In ihm ist die Vegetation der Mecklenburgischen Schweiz mit japanischen Pflanzen verschmolzen. Steinsetzungen, Geflechtwände, wie sie bei den Ainu verbreitet sind, von denen Professor Johann Heinrich Radeloff diese Technik erlernte, Tori-i strukturieren und gliedern den heiligen Hain.
Es ist ein Hain nach dem Vorbild der Shinto-Haine. In ihm haben der Geist, der Hauch der alles durchzieht und die Geister, alles was die Welt bewegt, ihren Platz. Ein Ort geistiger und geistlicher Toleranz und Vielfalt. Es ist ein ruhiger und zutiefst meditativer Ort, in dem aber auch mehrfach im Jahr Veranstaltungen an und auf der Bühne stattfinden.
Mit vielen neuen Eindrücken von japanischer Lebensart geht es nun zurück Richtung Teterower See und Teterow. Ein Sandweg entlang von Feldern, Gräben und Baumgruppen bringt Sie nach Bukow und weiter nach Alt Sührkow. Hier können Sie noch einen Abstecher zum Gutshaus machen, das heute ein Restaurant beherbergt und zu bester Mecklenburger Küche mit Produkten des anliegenden landwirtschaftlichen Betriebes einlädt. Der schönste Platz im Restaurant bietet einen weiten Blick in den Gutspark mit Springbrunnen.
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Bahnhof TeterowBahnhofstr. 1
17166 Teterow