Am Hauptbahnhof 9
14476 Brandenburg an der Havel
Familientour auf dem "Storchenradweg"
Eine Radtour für Familien, Naturliebhaber und Entdecker
Entspannt anreisen und Leihräder bei den Vermietern vor Ort nutzen. Die Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in den Züge sind begrenzt und eine Mitnahme des eigenen Rads kann je nach Auslastung nicht garantiert werden.
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Bei Kette & Speiche steht das Fahrrad im Mittelpunkt. Das erfahrene Team kümmert sich in der Werkstatt um alle Reparaturen, sei es Plattfüße, Bremsen und mehr, um sicherzustellen, dass Ihr Fahrrad wieder optimal fährt. Zusätzlich bietet der Laden eine vielfältige Auswahl an Fahrrädern und Zubehör für jeden Geldbeutel an, darunter Citybikes, Trekkingräder, Kinderfahrräder, E-Bikes sowie Fahrradhelme, Luftpumpen und Rücklichter.
Der Storchenradweg ist durchgängig ausgeschildert. Folgen Sie immer dem Storch auf blau-weiß-rotem Grund. Vom ersten der drei historischen Stadtkerne, dem Neustädtischen Markt, fahren Sie nun erst mal zum zweiten Stadtkern, der Dominsel. Hier lohnt sich unbedingt eine Besichtigung des Doms und des Dommuseums, in dem Sie in die spannende Geschichte des über 850 Jahre alten Bauwerks eintauchen können.
Malerisch auf einer Insel zwischen dem Beetzsee und der Havel gelegen, prägt das Ensemble aus Dom, Klausur, Kurien und Nebengebäuden noch heute die Dominsel. Sie ist der älteste Teil der aufwendig sanierten Altstadt von Brandenburg an der Havel.
Hier hatte König Otto I. im Jahr 948 das Bistum Brandenburg gegründet. Mit der Grundsteinlegung 1165 begann der Bau des heutigen Doms. Um die Mitte des 15. Jh. ist der gotische Umbau abgeschlossen, der noch heute das Erscheinungsbild der Kirche prägt. Die Kunstwerke im Dom reichen vom Mittelalter bis ins das 20. Jh..
Ein Geheimtipp für alle Liebhaber barocker Kirchenmusik ist die berühmte Wagnerorgel aus dem Jahre 1723. Sie ist in den vergangenen 300 Jahren fast nicht verändert worden und bleibt damit eine der wertvollsten und klangschönsten Orgeln im Land Brandenburg überhaupt.
Bitte informieren Sie sich über aktuelle Termine und Veranstaltungen auf www.dom-brandenburg.de.
Von der Dominsel geht es nach rechts auf die stadtauswärts führende Krakauer Landstraße bis ins knapp 5 km entfernte Klein-Kreutz. Dort biegt der Storchenradweg nach links ein und führt am Rande des Regionalflughafens Brandenburg-Mühlenfeld vorbei zur Mötzower Landstraße und biegt hier nach rechts ein. Die Landstraße führt nahe dem Beetzsee durch Wiesen und Felder nach Mötzow. Hier lohnt sich ein Besuch im Domstiftsgut und die Besichtigung der Kunstmühle mit ihren wechselnden Ausstellungen. Auch Handwerkskunst wird präsentiert. Im Hofladen können Sie sich mit allem eindecken, was die Region an frischen, leckeren Produkten zu bieten hat.
Der Vielfruchthof Domstiftsgut Mötzow liegt in vier Kilometer Entfernung von der Stadt Brandenburg an der Havel inmitten der wasserreichen reizvollen Landschaft des Westhavellandes. Die seit 1161 komplett erhaltene Gutshofanlage wird heute landwirtschaftlich und gastronomisch genutzt. Der Betrieb ist auf den Anbau und Verkauf von Spargel, Erdbeeren, Heidelbeeren und weiteren regionalen Produkten spezialisiert.
Spargelsaison:
Ab dem 04.04.2026 startet die Spargelsaison! Sie können bei uns täglich frisch gestochenen Spargel direkt vom Feld kaufen oder eines unserer beliebten Spargelspezialitäten im Restaurant genießen. Bei Hofführungen erhalten Gäste einen direkten Einblick in die Spargelproduktion -vom Feld bis zum Teller. Zusätzlich bieten wir in dieser Zeit Live-Auftritte im Biergarten, regionale Kunstausstellungen sowie die Möglichkeit, den Gutspark zu erkunden und unsere Hoftiere zu erkunden.
Vielfruchtzeit:
Ab Juli startet die Vielfruchtzeit. Im Fokus stehen die Beeren. Im Hofladen finden Sie eine große Auswahl an Heidelbeer- und Erdbeerprodukten, darunter Heidelbeersaft, Erdbeersenf und Heidelbeermeerrettich und vieles mehr! Mit frischen und regionalen Gerichten lädt das Restaurant zum Verweilen ein.
Im August findet in Kooperation mit dem Event-Theater Brandenburg das Klanggutfestival statt – ein Kulturprogramm mit verschiedenen Künstlern und Gästen.
Ab 2026 ergänzt die Lebensart Messe das Sommerangebot. Vom 14.–16. August wird der Hof Standort für Aussteller rund um Garten, Wohnen und Lifestyle.
Die Vielfruchtzeit bietet somit ein starkes Produktangebot sowie ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm.
Winterzeit:
Im Winter können Sie in unserem Hofladen regionales Wildfleisch aus eigener Jagd kaufen oder sich durch das reichhaltige Martinsgansbuffet im Restaurant schlemmen.
In der Vorweihnachtszeit hat sich die Brandenburger Weihnachtsbühne fest etabliert. Zusammen mit dem Event-Theater präsentieren wir ein winterliches Bühnenprogramm, das jedes Jahr zahlreiche Gäste anzieht und amüsiert.
Vor dem Ortsausgang Mötzow schwenkt der Storchenradweg von der Landstraße ein Stück nach rechts ab. Weiter geht es durch die reizvolle, weite Landschaft mit ihren Wiesen und Feldern zur nordöstlichen Spitze des Beetzsees, wo der Weg ein Stück hinter Grabow wieder nach links einbiegt und nach Ketzür führt. Hier empfiehlt sich eine Rast an der malerischen Dorfkirche mit ihrer sehr seltenen und besonderen Anlage, die zu den schönsten der ganzen Region gehört. Unweit der Kirche steht auch eine vollständig erhaltene Bockwindmühle, die Sie sich unbedingt anschauen sollten. Biegen Sie an der Weggabelung hinter der Kirche nach links und fahren Sie diesen Weg fast bis ans Ende.
1862 errichtete der Ketzürer Tischlermeister Friedrich Henkel die Bockwindmühle in Ketzür, die bis zu diesem Zeitpunkt in Bornim stand. Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts
wurde die Mühle so nachgerüstet, dass sie auch windunabhngig bis 1955 betrieben werden konnte. Um den Verfall nach Schließung der Mühle zu stoppen, wurde diese im Jahre 2000 von der Gemeinde aufgekauft und unter denkmalschützerischen Gesichtspunkten restauriert und dem Mühlenverein zur Nutzung und Wartung übergeben.
Fahren Sie den Weg zur Kirche zurück und an der Kirche geradeaus in die Bäckerstraße. Nun befinden Sie sich wieder auf dem Storchenradweg, der Sie dicht am Beetzsee über Wiesen und Felder der Beetzseeheide führt, die zur Natur- und Tierbeobachtung einladen. Weiter am See geht es an Bützow vorbei nach Radewege, wo die Gaststätte "Freunde am See" zur Stärkung mit frisch zubereiteten saisonalen Gerichten einlädt.
Das Restaurant, direkt am Beetzsee im Ort Radewege, ist ideal für einen Ausflug zum See. Ob per Rad über den Storchenradweg, Boot, Auto, Bus oder zu Fuß und egal ob klein, groß, alt oder jung. Gut essen und trinken bei Freunden am See ist das Motto. Von der großzügigen Sonnenterrasse aus bietet sich ein direkter Blick auf den See an der Marina. Die Steganlage am Ufer vor dem Restaurant lädt auch Bootsurlauber zur Einkehr ein. Die Sitzplätze sind teilweise überdacht oder verfügen über Sonnenschirme.
Unter der Woche werden abwechslungsreiche saisonale und frisch zubereitete Gerichte zu moderaten Preisen angeboten. Die Natur rund um den Beetzsee und die Jahreszeiten geben die Speisekarte vor. Ebenso steht für Regionalität die direkte Zusammenenarbeit vor Ort u.a. mit Getränkehandel Mitzkat, Metzgermeister Steffen Lindner, Bauer Lau und dem Weingut Karl Kruger.
Fisch, Spargel, Fleisch aus dem Nachbardorf Butzow, neue Kartoffeln, frisches Gemüse aus der Region, Geflügel und Wild. Fangfrischer Fisch vom Fischer Betke aus Plaue serviert. Eis mit frischen Früchten, Eiskaffee und selbstgemachter Kuchen finden sich ebenso auf der Karte, wie ein kühles Bier oder ein guter Wein.
Frisch gestärkt geht es nun auf dem Storchenradweg auf der letzten Etappe in südlicher Richtung über Felder, auf denen Sie nochmals zahlreiche Tier- und Vogelarten und bestimmt auch den Storch beobachten können. An der Stadtgrenze von Brandenburg an der Havel schwenkt der Weg noch mal nach links zum Beetzsee. Lassen Sie den Blick noch ein letztes Mal über den See schweifen und schon radeln Sie am Beetzsee-Ufer wieder nach Klein-Venedig hinein, wo der Storchenradweg in die Mühlentorstraße einbiegt. Machen Sie nach etwa 200 m noch kurz vor dem Altstädtischen Markt einen Schlenker nach rechts zur St.-Gotthard-Kirche. Dort wurde der berühmteste Sohn der Stadt getauft, Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot.
Die Pfarrkirche St. Gotthardt finden Sie in der Altstadt Brandenburgs an der Havel. Sie trägt den Namen des Bischofs Godehard von Hildesheim, der 1038 starb und kurz vor Baubeginn der Kirche heilig gesprochen wurde. Der Westbau mit Turm, der täglich von Besuchern bestiegen werden kann, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Das heutige Kirchenschiff entstand im 15. Jahrhundert als dreischiffige gotische Hallenkirche im Backsteinbau. Auf Grund seiner vielfältigen und reichen Innenausstattung, wie die Kanzel und der Einhornteppich, gehört die St. Gotthardtkirche zu den bedeutendsten Sakralbauten der Mark Brandenburg. Die Kanzel aus Sandstein ist eine Arbeit von Georg Zimmermann aus Nürnberg und wurde 1623 gefertigt. Das Kirchenschiff wird beherrscht von einer Triumphkreuzgruppe. Die spätgotische Schnitzarbeit, um 1500, verwendet das Motiv des Lebensbaumes. Der erste reformatorische Altar in der Mark Brandenburg stammt aus dem Jahre 1559 und in den einzelnen Bildern wird das Programm der Reformation entfaltet. Im Chorumgang finden Sie spätgotische Figuren, die vermutlich von Altären der früheren Kirche stammen. Seit über 800 Jahren kommen Menschen in die St. Gotthardtkirche zu Gottesdiensten und kirchenmusikalischen Veranstaltungen. In dieser Kirche wurde 1923 Vicco von Bülow (Loriot) getauft.
Weiter geht es zum Altstädtischen Markt, wo Sie der Loriotfigur gerne etwas Gesellschaft leisten können. Der Roland vor dem Altstädtischen Rathaus gegenüber erinnert an die frühere Zugehörigkeit der Stadt zum Hansebund.
Vom Altstädtischen Markt kommend, fahren Sie durch die Plauer Straße und biegen nach links in die Ritterstraße ein. An der Jahrtausendbrücke finden Sie zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, z. B. das Café im Brückenhäuschen.
Die Cafébar im Brückenhäuschen in Brandenburg an der Havel ist klein aber fein: hier gibt es Kaffeespezialitäten, selbstgebackene Törtchen und Eis. Viele Leute treffen sich hier und nutzen in den warmen Monaten gern die Liegewiese am Havelufer. Anschließend kann sich eines der Kanus ausgeliehen und die Stadt vom Wasser aus erlebt werden.
Über die Jahrtausendbrücke kommen Sie rechterhand in Richtung Neustädtischer Markt auch am Fritze-Bollmann-Brunnen vorbei. Fritze Bollmann war ein Friseur, der Ende des 19. Jahrhunderts in der Stadt lebte und auf dem Beetzsee aus einem Kahn gestürzt war, davon seinen Kunden erzählte und von den Kindern dafür verspottet wurde. Durch diese tragikomische Figur ist der Beetzsee auch ein Stück zur Legende geworden und diese kleine Anekdote mag Ihren erlebnisreichen Tag abrunden. Folgen Sie der Aussschilderung weiter zum Hauptbahnhof.
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