Bahnhofstr. 31
16798 Fürstenberg (Havel)
Radtour durchs nördliche Ruppiner Seenland
Eine Radtour für Familien, Naturliebhaber und Entdecker
Entspannt anreisen und Leihräder bei den Vermietern vor Ort nutzen. Die Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in den Züge sind begrenzt und eine Mitnahme des eigenen Rads kann je nach Auslastung nicht garantiert werden.
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Reparaturen, Ersatzteile, Verkauf, Fahrradverleih, u.a. Tourenräder mit 3-/5-Gang-Narbenschaltung; außerdem auch Fahrräder mit Kindersitz, Trailer-Bikes und Draisine-Behindertenrad, Modell „Trici“ (7 Gänge)
Radeln Sie auf der Brandenburger Straße vorbei am Stadtkern mit seiner markanten neobyzantinischen Kirche und dem Schloss. Nach ca. 800 m biegen Sie nach rechts in die Ravensbrücker Dorfstraße ein. Auf den knapp 20 km bis nach Dannenwalde können Sie immer der Ausschilderung des Berlin-Kopenhagen-Radwegs (bzw. des auf diesem Abschnitt identisch verlaufenden Havel-Radwegs) folgen.
Nach einigen Kilometern passieren Sie die Mahn- und Gedenkstätte des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. Eine Dauerausstellung erinnert an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte.
Weiter geht es durch den Wald nach Himmelpfort mit dem Weihnachtshaus im Haus des Gastes, in dem sich auch die Tourist-Info und ein Café-Bistro befinden. Gleich um die Ecke am Haussee liegt die Ruine des ehemaligen Zisterzienserklosters.
Das Zisterzienser-Mönchskloster Himmelpfort wurde 1299 gegründet. "Coeli porta!" - Himmelspforte so soll im Jahre 1299 der Bruder Otto gerufen haben, als er von einer Anhöhe auf die wunderschöne Landschaft schauen konnte, die sich seinem Blick auf die schmale Landzunge zwischen Stolp-, Haus-, Moderfitz- und Sidowsee im heutigen Himmelpfort bot. Ein Ort fernab vom Weltgeschehen, von großen Verkehrsstraßen, so recht geeignet erholungsbedürftige Menschen aufzunehmen.
Übrig geblieben sind aus dieser Zeit nur noch die Außenmauern der Klosterkirche. In den Außenmauern wurde 1663 eine neue Klosterkirche gebaut. In der Klosterkirche und im Innenraum der Ruine finden in den Sommermonaten einige Konzerte statt.
Neben dem seit 1997 betriebenen Klosterkräutergarten (mit Verkaufsangebot) und der Vermittlung von Kenntnissen über den Anbau von Kräutern, gibt es seit 1999 auch das umfunktionierte Gemeindezentrum zum "Haus des Gastes", in dem in der Winterzeit übrigens der Weihnachtsmann wohnt.
Durch ein Waldstück und über die Felder fahren Sie zunächst knapp 6 km nach Bredereiche. Falls Sie hier Lust auf ein Eis verspüren, folgen Sie in der Ortsmitte nicht der Ausschilderung Richtung Havelschleuse, sondern fahren auf der Dorfstraße noch 200 m geradeaus bis zum Eiscafé Undine auf der rechten Seite.
Ab Bredereiche geht es durch eine waldreiche, hügelige Landschaft. In Dannenwalde überqueren Sie die B 96 und finden sich sogleich am Bahnhof wieder. Auf dem Vorplatz befindet sich ein Barfußpfad für alle, die ihren müden Füßen ein wenig Wellness gönnen möchten. In Fischerwall biegen Sie nach rechts ein und fahren über Seilershof Richtung Zernikow. Wenn Sie am Gut Zernikow rechts einbiegen in die Zernikower Straße, gelangen Sie auf die Maulbeerallee. Die Blätter der denkmalgeschützten Maulbeerbäume, die vor 250 Jahren im Auftrag des Alten Fritz von Michael Gabriel Fredersdorff angepflanzt wurden, dienten als Nahrungsquelle für Seidenraupen.
Nach dem Abstecher auf die Maulbeerallee fahren Sie wieder zurück. Vorbei am Gut Zernikow und der Begräbnisstätte für Fredersdorff biegen Sie nach ca. 1 km weiter auf den Radweg neben der Landstraße Richtung Rheinsberg ein und fahren bis nach Menz. Das Hofcafé auf dem Künstlerhof Roofensee gleich am Ortseingang auf der linken Seite und das Café Bric à Brac in der Lindenstraße am Ortsausgang Richtung Neuglobsow laden zur Stärkung ein. Unbedingt empfehlenswert ist ein Besuch im Naturparkhaus mit seiner Erlebnisausstellung zur Flora und Fauna des Naturparks. Nehmen Sie sich auch für den liebevoll angelegten Sinnengarten vor dem Haus etwas Zeit, bevor es zur nächsten Etappe nach Neuglobsow an den Stechlinsee geht.
Entdecken, anfassen, erleben - eine fantastische Reise durch Naturräume und Sinnesgarten bietet das NaturParkHaus in Menz. Die Besucher können hier die Besonderheiten des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land und eine Erlebnisausstellung, die alle Sinne anspricht, erkunden. Der Gast kann in die geheimnisvollen Gänge der Ameisen eindringen, eine Mondscheinnacht im Wald verbringen, mit heimischen Tieren telefonieren und vielen anderen Geheimnissen der Natur nachspüren. Der Sinnesgarten neben dem Haus lädt mit vielen Kräutern, Sträuchern und anderen Pflanzen zum Schmecken, Riechen, Fühlen und Hören ein.
Der Rundgang durch das Haus kann ergänzt werden, durch eine ca. 6 km lange Wanderung auf dem Wald- und Wassererlebnispfad um den Roofensee oder dem Moorerlebnispfad. Begleitheft und Rucksack dazu können im NaturParkHaus ausgeliehen werden.
Neben der Dauerausstellung im Haus, gibt es in der angeschlossenen „Regionalwerkstatt“ wechselnde Ausstellungen und Thementage.
Das Besucherzentrum im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land ist behindertengerecht ausgestattet. Umweltbildungsprogramme können gebucht werden.
Knapp sieben Kilometer sind es bis nach Neuglobsow, der Radweg verläuft parallel neben der Landstraße. Auf der Stechlinseestraße gelangen Sie mitten durch den malerischen Ort zum sagenumwobenen Stechlinsee.
Falls Sie noch etwas Zeit haben, stimmen Sie sich mit Wissenswertem zum See, seinem Mythos und seiner heutigen Gewässerökologie in der Dauerausstellung im lichtdurchfluteten Stechlinseecenter ein. Ein Stück weiter in Richtung See gibt es gleich noch eine weitere Attraktion, das Glasmacherhaus mit einer Ausstellung zu diesem speziellen Kunsthandwerk, das hier im 18. Jahrhundert verbreitet war. Weiter geradeaus geht es in den Wald, direkt ans Seeufer zu einer schönen Badestelle.
Der Große Stechlinsee (auch Großer Stechlin, Stechlin oder Stechlinsee) ist ein natürlicher See im Norden des Landes Brandenburg mit einer Fläche von 412 Hektar. Er ist für seine exzellente Wasserqualität bekannt und mit 70 Metern der tiefste See Brandenburgs.
Die Badestelle ist ausgestattet mit:
Parkplätzen (P0 oder P3)
Gastronomie
Möglichkeit zur Abfallentsorgung
einer Liegewiese
WC
Spielplatz
Sand-Ufer
Bootsverleih
Aktuelle Bewertung der Wasserqualität: "mikrobiologisch nicht zu beanstanden"
Baden macht hungrig. Entlang der Stechlinsee-Straße haben Sie gleich mehrere Möglichkeiten, einen Happen zu sich zu nehmen oder eine Kaffeespezialität zu genießen z. B. im "Fontanehaus" oder im Café Louisenhof. Erfrischt und gestärkt können Sie dann entspannt die letzte Etappe nach Fürstenberg antreten.
Durch die hügelige, waldreiche Landschaft geht es auf dem gut ausgbauten Berlin-Kopenhagen-Radweg zurück Richtung Havel bis nach Fürstenberg, wo Sie die Bahngleise kreuzen und nach rechts in die Luisenstraße einbiegen. Nach wenigen 100 Metern biegen Sie links in die Rathenaustraße ein, die in die Brandenburger Straße mündet, auf der Sie wieder zurück zum Radverleih Intress gelangen. Anschließend gehen Sie durch die Bahnhofstraße zurück zum Bahnhof.
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Bahnhof Fürstenberg (Havel)Bahnhofstr. 31
16798 Fürstenberg (Havel)