Bahnhofstr. 12 b
16356 Werneuchen OT Seefeld
Durch Feld und Flur von Seefeld nach Neuenhagen
Eine Wandertour für Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Geniesser
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Der Hof wurde bekannt als PILZHOF Dr. Schulz, welcher seit 1996 existiert und exotische Speisepilze wie Shii-take, Austernseitling, Kräuterseitling u.a. nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus herstellt und verarbeitet.
Die DESTILLERIE wurde 2012 als Angebotserweiterung ins Leben gerufen. Grundlage dafür ist ein im Nachbarort angelegter Wildobst- und Kräutergarten, der die Rohstoffe dafür liefert. Der Biohof mit eigener Ernte und Verarbeitung von Wildobst und Kräutern zu Sirup, Konfitüre, Likör und Wildobstbränden. Spezialitäten: Kräuterbitter "halbsowild", "Absinth55", "Gin", "Wolke 7" und Vogelbeerbrand.
Angebote: jeden Samstag Kaffee&Kuchen, Saisongetränke und Pilzpfanne (Pilze aus eigener Anzucht), wechselnde Galerie im Brennhaus, Verkostung nach Voranmeldung (max. 20 Personen)
Nach dieser Rast mit interessanten Einblicken in die Manufaktur geht es gleich hinter der Feuerwehr rechts ab in die Ringstraße. Folgen Sie weiter dem Radweg durch die Felder, vorbei am Krummen See zur Krummenseestraße, die Sie direkt zum Schlossgut Altlandsberg führt. Gleich am Eingang hält die Touristinfo alles Wichtige für Sie bereit. So erfährt man hier, dass der spätere erste preußische König in Altlandsberg erzogen wurde. Das imposante Barockschloss brannte 1757 nieder und wurde nicht wieder aufgebaut, Bodenplatten zeugen heute von den Ausmaßen. Den schönsten Platz zum Ausruhen bieten die Bänke am wiedererrichteten Lustgarten mit dem Kreuzteich.
Auf dem Schlossgut Altlandsberg gibt es ein Restaurant, eine Brau- und Brennerei, die Stadtinformation Altlandsberg und eine Schlosskirche.
Das Brau- und Brennhaus wurde 1685 von Reichsfreiherr Otto von Schwerin erbaut. Im historischen Kellergewölbe befindet sich ein Restaurant mit Terrasse. Damals wurde das Brauhaus auch als Brennerei, Lager, Amtshaus mit Gerichts- und Gefängnisräumen und Wohnraum für den Brauer genutzt. Der Kuppelsaal, Festsaal und Tagungsraum im Brauhaus können für verschiedene Veranstaltungen gebucht werden.
Am 7. November 2016 fanden Bauarbeiter vor dem Brau- und Brennhaus beim Abtrag von Torfsandschichten in ca. 1 Meter Tiefe einen vergrabenen mittelalterlichen Münzschatz. In einem spätmittelalterlichen Standbogengefäß befanden sich Silber- und Goldmünzen, bestehend aus 11 Goldmünzen, 13 Prager und Meißner Silbergroschen und 7.426 silberne Hohlpfennige. Bald soll der Fund im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg an der Havel zu sehen sein.
Über die Region informiert die Stadtinformation Altlandsberg, die im Schlossgut Altlandsberg zu finden ist. Dort erhalten Interessierte Prospekte und Kartenmaterialien. Vom Schlossgut aus können schöne Wanderungen und Fahrradtouren in die Umgebung unternommen werden.
Nur wenige Meter von der Schlosskirche erhebt sich die Stadtkirche. Ja, so war das damals: Die einstigen Schlossherren brauchten natürlich ihre eigene Kirche, das Volk ging in die Stadtkirche.
Die dreischiffige Stadtpfarrkirche St. Marien in Altlandsberg ist ein imposanter Feldsteinbau. Ungewöhnlich ist ihr Standort: nicht im Zentrum der mittelalterlichen Altstadt, sondern an deren Nordrand in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schlosskirche. Wahrscheinlich befand sich hier das ursprüngliche slawische Dorf.
Um 1250 ersetzte ein großzügiger Neubau die hölzerne Vorgängerkirche in der Nähe der damaligen Burg. Markant ist bis heute der Turm mit dem ausladenden Sockel aus Feldsteinen. Im 15. Jahrhundert erfolgte die Einwölbung der Decke. Auf dem Putz sind stellenweise frühgotische Ranken und Malereien zu erkennen. Die Kanzel entstand um 1600 mit reichem Zierrat nach Art niederländischer Ornamentstiche. Im 19. Jahrhundert wurden die Fenster der Kirche verändert. Seit Anfang 2000 wird die Kirche in einzelnen Bauabschnitten grundlegend saniert.
In und um die Kirche und vor der mittelalterlichen Stadtkulisse Altlandsbergs finden regelmäßig Sommerkonzerte statt und die mittelalterlichen Stadtfeste ziehen überregionale Besucher an.
Während Sanierungsarbeiten Führungen auf Anfrage im Pfarramt, Berliner Str. 16, Tel. 033438-60210, sonst von Ostern bis Erntedank tägl. ab 10 Uhr offen.
Tourenempfehlung
Komfortable Rundtour um die Stadtmauer Altlandsberg
Gastrotipp
Brau- und Brennhaus Altlandsberg
Laufen Sie auf der Kirchstraße Richtung Marktplatz, passieren Sie die Figurengruppe „Kleinstadtgeschichte“ des Künstlers Christian Uhlig. Ob Bürger der Kaiserzeit oder braver Michel, hier wird Zeitgeschichte – gepaart mit witzigen Bauernsprüchen – erzählt. Der Marktplatz präsentiert sich heute mit Brunnen und Denkmälern. Von hier bringt Sie die Berliner Straße, vorbei an schönen Ackerbürgerhäusern, zur Stadtmauer und dem Berliner Torturm. Wer nicht durch die Stadt gehen mag, kann vom Schlossgut auch direkt an der Stadtmauer entlanglaufen. Die Feldsteinmauer ist insgesamt 1,3 Kilometer lang und wurde vollständig saniert. Den Berliner Torturm können Sie übrigens besteigen, wenn Sie zuvor den Heimatverein kontaktiert haben.
2. Hälfte des 13. Jahrhunderts: Der Berliner Torturm wurde auf der abgebrochenen Giebelwand eines zuvor niedergebrannten Feldsteinhauses errichtet, zum Teil mit Abbruchsteinen. Der Zugang zum Turm erfolgte einst von oben, vom Gang eines sich anschließenden Torhauses. Diese Öffnung ist noch vorhanden. Später erhielt der Turm einen Zugang von der Straße. Die Absenkung an der Südseite verursachte Längsrisse. Trotz Reparatur brachen 1883 die Risse wieder auf. Damit wurde die Standfestigkeit des Turmes in Zweifel gezogen.
1898 wurde der Turm u.a.mit einem Eisenring befestigt.
Um 1903: Das auf der Spitze angebrachte Wagenrad fand keinen Zuspruch der Störche und verfiel nach 30 Jahren. Die Störche nutzen lieber seit 1897 den Strausberger Turm, oder auch Storchenturm genannt.
1983: Finanziert vom staatlichen Denkmalschutz und organisiert vom Kulturbund ist der Turm vor dem drohenden Verfall bewahrt worden.
Ab 2000: Damit man den Turm besteigen kann, wurde 1983 eine Riesenleiter hineingestellt, diese wird noch heute zum Erreichen der Aussichtsplattform genutzt. Mit Mitgliedern des Heimatvereins und Schülern der Stadtschule wurde um 2003 das "hölzerne" Innere des Turmes total erneuert, gesichert und mit Elektro-Anschluss versehen.
2004: Seit 2004 kann der Turm unter Aufsicht bestiegen werden, man hat einen tollen Blick auf die Altstadt, die Stadtmauer und die Wallanlagen.
Stadtführungen sind nach vorheriger Anmeldung möglich.
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Einkehrempfehlung
Eisdiele Berliner Tor
Vorbei an der beliebten Eisdiele Altlandsberg (Tel. 033438 60381), am Friedhof und an der Stadtverwaltung geht es raus aus der Stadt und linker Hand rein in die Schwerinstraße. Folgen Sie der August-Schmidt-Straße, die am Neuenhagener Mühlenfließ zum Sandweg wird. Nahe am mäandernden Gewässerlauf führt der Weg durch das Naturschutzgebiet Wiesengrund mit seinen Feuchtwiesen und der typischen Flora und Fauna. Die Wege namens Wiesengrund, Elisenhof, Am Wall stehen für Weite, Natur und viel Ruhe. Unter der Autobahn hinweg erreichen Sie die Fichtestraße, die durch ein Siedlungsgebiet von Neuenhagen geradewegs auf die Eisenbahnstraße zuführt. Hier haben Sie in Bäckereien mit Imbiss die Möglichkeit, sich zu stärken, bevor wenige Meter weiter am Bahnhof Neuenhagen die S-Bahn-Linie S5 die müden Wandernden zurückbringt.
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Bahnhof Seefeld (Mark)Bahnhofstr. 12 b
16356 Werneuchen OT Seefeld