Hauptbahnhof
20099 Hamburg
Spaziergang durch Hamburg
Ein Stadtrundgang für Familien, Naturliebhaber, Entdecker und Geniesser
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Im Museumshafen Oevelgönne werden außer Dienst gestellte Wasserfahrzeuge der Berufsschifffahrt restauriert, die für die norddeutsche Küstenregion prägend waren und Denkmalcharakter besitzen. Die Schiffe stammen überwiegend aus dem Jahrhundert zwischen 1880 und 1980. Im Museumshafen befinden sich das älteste seegängige Feuerschiff der Welt und zudem Dampfschlepper, Kutter, Ewer, Tjalken, Kräne, Eisbrecher und historische Dienstfahrzeuge von Polizei und Zoll. Die private und gemeinnützige Initiative gibt es seit über 40 Jahren. Damit ist der Museumshafen der älteste seiner Art in Deutschland und Vorreiter in der musealen Ausstellung von historischen Schiffen. Die Museumsschiffe können vom Anleger aus besichtigt werden, Innenbesichtigungen und Führungen sind nach Vereinbarung möglich, ebenso wie Mitfahrten auf den Traditionsschiffen.
Zeit für eine kleine Pause? Dann steuern Sie den Elbstrand an, wenden Sie sich auf dem Strandweg nach links, und nach rund 700 Metern kommen Sie an einen kleinen Sandstrand. Packen Sie Ihr mitgebrachtes Picknick aus und genießen Sie den Blick auf den Containerhafen und die vorbeifahrenden Schiffen. Nicht genügend Proviant mit? Kein Problem, der Beachclub "Strandperle" hilft mit Essen und Getränken aus.
Ein Fleckchen Strand mitten in Hamburg. Mit den Füßen im Sand geniessen Gäste der Strandperle gutes Essen und den Blick auf die vorbeifahrenden Containerriesen.
Schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts befand sich am Standort die Altonaer Milchhalle. In langen Badekleidern genoss man damals einen Becher Milch oder nahm ganz züchtig ein Bad im „Fluss“. Während des Zweiten Weltkriegs schloss die Trinkhalle vorübergehend, wurde aber 1949 von Eva und Max Lührs neu eröffnet. Auch Boote lagen vor „Lührs Gaststätte“, eines von ihnen gehörte Bernt Seyfert. 1973 übernahm er mit seiner Frau Elke das Lokal, und die „Strandperle“ war geboren. Bootsbesitzer, Lotsen und Rentner tranken hier ihr Bier und spielten dazu Skat.
Im Laufe der Jahre wurde die Strandperle zu dem, was sie heute noch ist. 2007 haben die Seyferts die Strandperle an zwei Oevelgönner Familien, übergeben, die die Magie dieses Ortes erhalten möchten, an dem jeder willkommen ist, um ein echtes Stück Hamburg zu erleben.
Frisch gestärkt geht es danach zum etwa 2 Kilometer entfernten Altonaer Balkon. Sie wenden sich erst zurück zum Museumshafen, biegen dort in den Lüdemanns Weg ein und nach wenigen Metern rechts in den Schopenhauer Weg. So laufen Sie geradewegs durchs Grüne bis zum Altonaer Balkon.
Der weitläufige Park hat seinen Namen von der Plattform, die das wohl schönste Panorama auf den Großteil des Containerhafens bietet, auf die imposante Köhlbrandbrücke, das alte Hafenterminal und das bunte Treiben auf der Elbe.
Nach dem ausgiebigen Herumschauen lassen Sie die Elbe hinter sich und laufen am Rathaus Altona und dem Altonaer Museum vorbei über die Museumsstraße zum Bahnhof Hamburg-Altona.
Nehmen Sie die S-Bahn und steigen Sie am Bahnhof Dammtor aus. Von hier sind es nur wenig Meter bis zum Park Planten un Blomen. Hier können Sie von Mai bis September die Wasserspiele erleben, abends mit Konzert – alles kostenfrei.
Die 45 Hekar große Parkanlage Planten un Blomen in Hamburg entstand auf den zwischen 1616 und 1625 angelegten Wallanlagen und erhielt ihr heutiges Aussehen während mehrerer Internationalen Gartenschauen. Der Name ist Plattdeutsch und steht für „Pflanzen und Blumen“. Pflanzenrabatten und Blumenbeete, kleine Seen und Themengärten wie der Rosengarten, der Apothekergarten und die Mittelmeerterrassen erfreuen das Auge. Im Winter wird die Rollschuhbahn zur Eisbahn.
Von Anfang Mai bis Ende September finden die Wasserlichtkonzerte statt, Kunstwerke aus Musik und Wasser – immer abends um 22 Uhr auf dem Parksee, im September um 21 Uhr. Weitere Wasserspiele gibt es tagsüber um 16 und 18 Uhr zu sehen.
Im Park finden sich mehrere Cafés und das Teehaus im japanischen Garten.
Nun haben Sie für einen Tag viel erlebt und daran gemessen wenig ausgegeben, oder? Schlendern Sie zurück zum Bahnhof Dammtor und nehmen Sie die S-Bahn zurück zum Hauptbahnhof.
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