Am Bahnhof
01609 Frauenhain
Eine Wandertour für Familien und Naturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Die Kirche wurde um 1375 im gotischen Stil erbaut. Eine Kostbarkeit ist der geschnitzte, bemalte und vergoldete Flügelaltar aus der Zeit um 1510. Die Grabdenkmäler aus Sandstein an der Südseite der Kirche sind Zeugnisse alter Steinmetzarbeit aus dem 17. Jahrhundert. Die Glocke gehört zu den ältesten Kirchturmglocken Sachsens.
Von der Hauptstraße geht links der Teichweg ab, der Sie zu den ersten Teichen bringt. Am Schlossteich beginnt der Naturlehrpfad, der mit einem grünen Balken ausgeschildert ist.
Der 5 Kilometer lange Naturlehrpfad führt durch den Ochsenbusch, ein kleines Waldgebiet bei Frauenhain, und entlang mehrerer Teiche. Sie entstanden im 19. Jahrhundert bei der Entwässerung des einstigen Sumpfgebietes. Rund 60 Schautafeln informieren über die Tier- und Pflanzenwelt.
An den Uferzonen gedeihen vielerlei Arten, wie Schwertlilien, Riesenampfer, Farne und die gelbe Teichrose. In den Feuchtgebieten fühlen sich Wildgänse, Schwäne, viele Entenarten, Fischreiher, Eisvögel und auch der Elbebiber wohl.
Auf Ihrer Tour passieren Sie Mittel- und Schmidtsteich, Neuer Teich und Eichelteich. Lauschen Sie der Stille am Wasser und nehmen Sie sich Zeit, die Tiere zu beobachten. Folgen Sie nun der Ausschilderung roter Punkt am Großen Teich. Laufen Sie ein Stück zwischen Gärten, die schon zu Pulsen gehören, und dem Gewässer. Sie könnten jetzt einfach abkürzen und den Großen Teich umrunden. Halten Sie sich aber weiter an der Ausschilderung roter Punkt, gehen Sie ein Stück auf dem Radweg entlang, der parallel zur Dorfstraße verläuft, und biegen Sie schließlich kurz vor der Teichwirtschaft Koselitz links in den Waldweg (Ausschilderung roter Balken). Zwischen Frauenteich und Neuen Teich gelangen Sie zum Fluss Geißlitz, dem Sie ein gutes Stück folgen.
Wechseln Sie an der Brücke die Uferseite und wandern Sie weiter Richtung Schlossteich. Bevor sich der Kreis nun fast schließt, können Sie kurz vor dem Schlossteich noch einen kleinen Abstecher machen zum historischen Waldfriedhof und der Gruft deren von Globig und Weißenbach, den Herrschern des einstigen Rittergutes Frauenhain. Passieren Sie nun die Brücke über die Große Röder und laufen Sie links in die Radener Straße. In der Nummer 4 lädt die Tierfarm Röderaue nach Voranmeldung zu „tierischen“ Erlebnissen ein.
Auf der Tierfarm leben Pferde, Lamas, Esel, Ponys, Schafe, Ziegen, Hängebauchschweine sowie allerlei Geflügel, wie Hühner, Puten und Gänse. Nach Voranmeldung können große und kleine Gäste Tiere streicheln oder sich die Farm bei einer Führung zeigen und erklären lassen. Jeden Mittwoch von 16.30 bis 18 Uhr können die kleinen Besucher auf Ponys reiten. Farm-Chef Enrico Jonscher bietet auch Lamatrekking durch die Röderaue an.
Gehen Sie die Radener Straße nun weiter und biegen links am Inselteich in den Weg, der Sie zur Straße An der Schäferei führt. Das Areal im Inselteich ist übrigens das Festgelände der Frauenhainer. Hier feiern sie Events wie das Inselfest im Sommer. Laufen Sie auf der Straße An der Schäferei durch ein kleines Wäldchen, gelangen Sie schließlich auf den Kiefernweg. Er führt wieder zur Bahnhofstraße, der Sie nun rechts folgen. Jetzt ist der Bahnhof Frauenhain nicht mehr weit.
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