Eckdaten zur Tour
Wer kennt ihn und seine Streiche nicht aus Büchern und Filmen: Till Eulenspiegel, den legendären Schelm mit der Narrenkappe, der mit den Leuten allerlei Schabernack trieb. Der einen Bäcker beim Wort nahm, als dieser scherzhaft meinte, er solle Meerkatzen und Eulen backen, und selbige aus Teig formte. Der einem Esel das Lesen beibrachte. Der auf dem Seil tanzte und von den gutgläubigen Zuschauern die linken Schuhe einsammelte … Ein Buch mit solchen Narreteien machten den norddeutschen Narr weithin bekannt.
Die benachbarte Stadt Schöppenstedt setzte dem berühmtesten Sohn der Region mit einem Museum ein Denkmal. Dorthin und zu einigen Stationen, die im Buch verewigt wurden, führt der Eulenspiegel-Rundweg. Die Wandertour mit 320 Höhenmetern ist zugleich ein Naturerlebnis, denn bei guter Sicht bietet sie schöne Blicke ins nördliche Harzvorland bis hin zum Brocken.
Übrigens soll der Name Eulenspiegel einer Deutung zufolge nichts mit Eulen zu tun haben. Im Plattdeutschen „Ulenspeygel“ genannt, heißt „Ulen“ so viel wie reinigen. „Speygel“ bezieht sich in der Jägersprache auf den Spiegel, quasi das Hinterteil eines Tieres. Frei übersetzt würde es also heißen: „Leck mich am Arsch!“
Eine Wandertour für Naturliebhaber und Kulturliebhaber