Mit der Bimmelbahn durch Sachsen

Mit der Lößnitzgrundbahn von Radebeul nach Bärnsdorf

Start
Radebeul
Dauer
8 h
Länge
6 km
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Lößnitzgrundbahn, Foto: Bybbisch94, Christian Gebhardt, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org
Leuchtturm Moritzburg  Martin Förster
Fasanenschlösschen Moritzburg  Dittrich
Wildgehege  Martin Förster
Eckdaten zur Tour
Gemütlich zuckelt die Lößnitzgrundbahn auf 750 mm Schmalspur durch Dresden Elbland vom Weinstädtchen Radebeul nach Radeburg. Steigen Sie ein in die nostalgische Dampfeisenbahn und verbinden Sie dieses besondere Fahrerlebnis mit einer schönen Wanderung zu Sachsens einzigem Binnenleuchtturm am Niederen Großteich Bärnsdorf und zum Wildgehege, bevor es mit der Bimmelbahn dann von Moritzburg wieder zurück geht.
Fahren Sie zum Beispiel mit der RB31 bis Coswig (b. Dresden) und wechseln Sie dort in die S1, die Sie alle halbe Stunde bequem nach Radebeul-Ost bringt.
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Abenteurer

Start- und Endbahnhof

Startbahnhof
Bahnhof Radebeul Ost
3 Tourstationen
6 km / 8 Stunden
Endbahnhof
Bahnhof Radebeul Ost

Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.

Vorschau der App-Darstellung der Tour "SUP-Seeing in Potsdam" | © DB Regio Nordost

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Ablaufplan

Tourstart am Bahnhof Radebeul Ost

Wegbeschreibung

Leuchtturm in Moritzburg

Der Leuchtturm steht am westlichen Ufer des Niederen Großteichs, der zu den Moritzburger Teichen gehört. Der 21,8 Meter hohe Leuchtturm erhebt sich auf einer etwa 50 Meter langen Mole. Um 1780 erbaut, musste er allerdings nie Schiffe navigieren, sondern sollte vielmehr an die Seeschlacht bei den Dardanellen im Russisch-Türkischen Krieg erinnern. Beeindruckt vom Sieg der russischen Schiffe ließ Friedrich August III. die Schlachtszenerie auf dem Großteich nachbauen – samt Leuchtturm, Hafen, Mole, sogenannten Dardanellen mit Kanonen und Kriegsschiffen.

Restauriert und nun auch mit einer „Befeuerung” ausgestattet, kann der historische Leuchtturm an einigen Tagen im Jahr besichtigt werden. Bitte vorab die aktuellen Termine auf der Webseite prüfen.

Fasanerie 3
01468
Moritzburg
Leuchtturm am Fasanenschlösschen  Martin Förster

Wegbeschreibung

Wenige Meter weiter steht Sachsens kleinstes Königsschloss – das Fasanenschlösschen. Liebevoll restauriert, können Sie dieses Kleinod in den Sommermonaten besichtigen.

Fasanenschlösschen Moritzburg

Der Name erinnert daran, dass sich nicht weit vom einstigen Jagdschloss Moritzburg eine Fasanerieanlage befand. August der Starke hatte sie bauen lassen, um hier Jagdfasane für die königliche Tafel zu züchten. Im Siebenjährigen Krieg verwüstet, ließ Kurfürst Friedrich August III. die Fasanerie wieder aufbauen. Ein Jugendfreund pachtete schließlich den Garten und beauftragte den Architekten Johann Daniel Schade mit dem Bau eines Sommerschlösschens nach der beliebten China-Mode. Auf knapp 180 m² fanden das Empfangs- und Wartezimmer für Gäste, Arbeitskabinett, Wohnkabinett, Schlafzimmer, Speisesaal und ein Appartement sowie Toiletten- und Vorzimmer Platz.  

Das Schlösschen kann im Rahmen einer Führung von Mai bis Oktober besichtigt werden.

Fasanenschlösschen
01468
Moritzburg
Ansprechpartner: Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH
Telefon: 035207 87318
E-Mail Adresse: fasanenschloesschen@schloesserland-sachsen.de
Leuchtturm am Fasanenschlösschen  Martin Förster

Wegbeschreibung

Laufen Sie dann ein kleines Stück zurück und weiter zur Radeburger Straße, glangen Sie zum Wildgehege Moritzburg mit einheimischen Tierarten wie Luchs, Wildkatze, Reh, Elch, Fuchs und Wolf. Das Areal gehörte einst zum beliebten Jagdgebiet der sächsischen Kurfürsten.

Wildgehege Moritzburg

Das Wildgehege ist ein rund 40 Hektar großer Wildpark. Hier leben rund 30 einheimische Tierarten in naturnahen Gehegen unter artgemäßen Bedingungen. Das sind vor allem Rot- und Damwild, Ziegen, Marder und verschiedene Fuchsarten, aber auch Waschbären, Fischotter und Meerschweinchen.

Die Anfänge des Wildgeheges gehen bis ins Jahr 1580 zurück, als im „Alten Thiergartens” Wild für die kurfürstliche Küche gehalten wurde. Beliebt unter August dem Starken waren vor allem die prunkvollen Hetzjagden, bei denen der Hofstaat in edlen Kostümen und mit wertvollen Jagdutensilien auf die Jagd gingen und anschließend rauschende Feste feierte.

Das Wildgehege Moritzburg gehört heute zum Staatsbetrieb Sachsenforst.

Radeburger Str. 2
01468
Moritzburg
01.03. - 31.10.
Montag: 09:00 - 18:00 Uhr
Dienstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 09:00 - 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 - 18:00 Uhr
Sonntag: 09:00 - 18:00 Uhr
01.11. - 29.02.
Samstag: 09:00 - 16:00 Uhr
Sonntag: 09:00 - 16:00 Uhr
Wildgehege  Martin Förster

Tourende am Bahnhof Radebeul Ost

Wegbeschreibung

Nach Ihrem Besuch bei Wolf und Co. können Sie sich entscheiden: Entweder fahren Sie mit einer Pferdekutsche, die oft am Eingang halten, weiter nach Moritzburg und besichtigen noch das Schloss, oder Sie wandern weiter durch den Wald. Der Weg führt Sie links auf die Allee I und entlang der Dardanellen, einem künstlich angelegten Kanal, direkt zum Bahnhof Moritzburg der Lößnitzgrundbahn. Hier erwartet Sie schon die Lok, die täglich 16.33 Uhr den Zug dampfend nach Radebeul-Ost bringt.

Tourenkarte

Die Karte ist visuell optimiert und nicht barrierefrei. Als barrierefreie Alternative für alle Inhalte nutzen Sie die textbasierte Ansicht

Start/Ende

Bahnhof Radebeul Ost

Hauptstr.

01445 Radebeul

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