Tribseer Damm
18437 Stralsund
Ein Stadtrundgang für Familien und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Neue Ausstellungen und moderne VermittlungDer älteste Standort des Deutschen Meeresmuseums hat sein Domizil im ehemaligen Dominikanerkloster St. Katharinen. Im neu eröffneten Ausstellungsbereich präsentieren zahlreiche Exponate und moderne Stationen die Entwicklung des Lebens aus dem Meer und seiner Vielfalt, beleuchten die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Meer und zeigen Strategien für nachhaltige Fischerei auf. Neue luftige Vitrinenbänder ziehen sich wie sanfte Wellen über zwei Etagen. Im Obergeschoss zeichnen detailgetreu nachempfundene Lebensräume mit präparierten und modellierten Tieren den Weg von der Antarktis bis zur Arktis nach. Eine gut 15 Meter lange Biodiversitätswand würdigt die oft unterschätzte Artenvielfalt der wirbellosen Meerestiere wie Kraken, Quallen und Krebse. Besonders beliebte Objekte, etwa die Lederschildkröte „Marlene“, der fünf Meter hohe originale Korallenriffpfeiler aus dem Roten Meer und das berühmte Finnwalskelett im Chor sind auch nach der Modernisierung wieder zu sehen. Der Globus aus dem ehemaligen Eingangsbereich wird nun für eine digitale Bespielung mit meereskundlichen Themen genutzt.Tropische Unterwasserwelten erlebenZusätzlich zeigen die 31 Aquarien die farbenprächtige Welt tropischer Meere. Ein besonderes Highlight ist das neue, größte Becken. Es zeigt ein „Karibisches Riff“ in einem neu errichteten Anbau. Mit 800 000 Litern Wasser, einer acht Meter hohen und 53,5 Zentimeter dicken Scheibe macht es das Riff über drei Galerie-Ebenen erlebbar – wie bei einem Tauchgang von der Wasseroberfläche bis zum Grund. Im historischen Kellergewölbe der Klosteranlage setzt sich die Reise durch die farbenfrohen Tiefen der Tropen fort: von der Küste Kaliforniens über Hawaii und Fidschi, nach Australien, in den Indo-Pazifik bis hin zu den Malediven, in das Arabische und das Rote Meer. Ein Wiedersehen mit den beliebten Meeresschildkröten erwartet die Museumsgäste am Ende der Reise durch die tropischen Meere vor der Kulisse der Malediven.Informationen zur BarrierefreiheitAlle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gebehinderung und Rollstuhlfahrer und teilweise barrierefrei für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen“. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle.Es ist ein Parkplatz für Menschen mit Behinderung vorhanden.Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos/ebenerdig oder über eine Rampe zugänglich. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit.Exponate und Informationen sind überwiegend im Sitzen einsehbar.Der Ticketschalter ist 90 cm hoch.Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden.Es sind öffentliche WCs für Menschen mit Behinderung vorhanden, welche von mindestens einer Seite anfahrbar sind (mindestens 80 cm). Es sind links und rechts vom WC klappbare Haltegriffe vorhanden.Assistenzhunde sind willkommen.Die Beschilderung (zur Orientierung) ist in gut lesbarer und kontrastreicher Schrift gestaltet.Alle erhobenen und für den Gast nutzbaren Bereiche sind hell und blendfrei ausgeleuchtet.Der Eingangsbereich ist visuell kontrastreich gestaltet.Ein abgehender Notruf im Aufzug wird akustisch bestätigt und die Halteposition wird im Aufzug durch Sprache angesagt.Treppen weisen mindestens an der ersten und letzten Stufe visuell kontrastreiche Kanten auf.Treppen weisen mindestens einen einseitigen Handlauf auf.Die Exponate sind gut ausgeleuchtet.Informationen zu den Exponaten sind visuell kontrastreich gestaltet.Informationen über die Exponate werden akustisch und taktil (Brailleschrift, Prismenschrift) vermittelt.Digitale, interaktive Medienstationen.
Folgen Sie der Mönchstraße nach Norden und biegen Sie rechts in die Heilgeiststraße ein. Dort finden Sie den traditionsreichen Fischhandel von Henry Rasmus, wo es den original Stralsunder Bismarckhering und andere Leckereien zu kosten gibt. Denn den frisch gefangenen Fisch sollten Sie sich in Stralsund nicht entgehen lassen, auch wenn Sie soeben seine niedlichen Verwandten bewundert haben. Übrigens: Die erste Stralsunderin, die den Hering sauer einlegte, war die Frau des Fischhändlers Johann Wiechmann. Bismarck persönlich soll dem Händler nach einer Kostprobe erlaubt haben, diese Delikatesse nach ihm zu benennen. Noch heute kommt sie hier nach alter Rezeptur auf den Tisch – im Fischhandel Rasmus.
Seit einem Vierteljahrhundert bieten wir in der Heilgeiststraße 10 in Stralsund nun schon frischen Fisch, Räucherware, Fischsalate und Fischbrötchen an. Besonders machen unser kleines Geschäft im Herzen der Stralsunder Altstadt aber vor allem unsere eingelegten Heringsfilets, die wir in unserer hauseigenen Manufaktur nach unseren einzigartigen Rezepturen herstellen. Sie gehören zu Stralsund wie der Sund und unsere hanseatische Vergangenheit.
Tatsächlich wäre Stralsund ohne den Hering gar nicht denkbar. Die Stadt verdankte im Mittelalter ihren Reichtum vor allem dem Handel mit den kleinen silbernen Fischen aus der Ostsee und auch später war der Hering aus der Stadt nicht wegzudenken. Mit der Gründung der ersten Konservenfabrik durch Johann Wiechmann in Stralsund wurde im 19. Jahrhundert der Grundstein für die Fischindustrie an der deutschen Ostseeküste gelegt. Was dort produziert wurde? Natürlich marinierte Heringsfilets! Diese lange Tradition führen wir hier im Fischhandel Rasmus weiter.
An der Ossenreyerstraße wenden Sie sich nach links und spazieren auf das Stralsunder Rathaus zu, dessen Ursprung bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Beachten Sie die Wappen über den Fenstern an der Schaufassade, die auf die Handelsbeziehungen mit den Hansestädten Wismar, Lübeck, Hamburg, Greifswald und Rostock hinweisen. Gegenüber steht die Nikolaikirche, die älteste Kirche Stralsunds.
Dem bewundernswerten Engagement der Stralsunder ist es zu verdanken, dass sich die Altstadt heute wieder in einem bunten Wechselspiel der Baustile zeigt. Zum einen sind das die roten Backsteinbauten im gotischen Stil, dank derer Stralsund gemeinsam mit Wismar auf der Liste des UNESCO-Welterbes steht. Und zum anderen faszinieren die barocken Kaufmannshäuser mit ihren in kräftigen Farben verputzten Giebeln, die aus der Zeit stammen, als Stralsund der schwedischen Krone unterstand.
Überqueren Sie den Alten Markt und biegen Sie in die Fährstraße ein. Wenn Sie sich stärken wollen, bietet die Kneipe Zur Fähre eine gute Gelegenheit dafür. Sie besteht schon seit 1322 und gehört damit zu den ältesten Schänken Europas.
Laufen Sie an der Wasserstraße rechts und dann links in die Neue Semlowerstraße, gelangen Sie zur Fährbrücke am Wasser und zu einem wahrlich beeindruckenden historischen Segelschiff – der Gorch Fock I. 1933 lief sie in Hamburg vom Stapel, heute dient sie als Museum. Es hat täglich ab 10 Uhr, im Sommer bis 18 Uhr, im Winter bis 16 Uhr geöffnet.
Die Gorch Fock ist ein als Bark getakeltes Segelschulschiff, das 1933 bei Blohm & Voss für die Reichsmarine gebaut und nach dem Schriftsteller Gorch Fock benannt wurde. Von 1951 bis Anfang der 1990er Jahre fuhr das Schiff unter dem Namen Tovarishsh (russisch Товарищ, deutsch Genosse, deutsche Transkription Towarischtsch) in der sowjetischen Handelsmarine. Aktuell liegt das durch den deutschen Verein „Tall-Ship Friends e.V. Stralsund“ betriebene Schiff seit 2003 in Stralsund. Die Gorch Fock (I) ist das Typschiff einer Klasse von sechs Segelschulschiffen, zu der auch das 1958 gebaute gleichnamige Segelschulschiff der Deutschen Marine gehört. Zur Unterscheidung der Schiffe werden gelegentlich in Klammern die Baujahre, oder auch in Klammern eine 1 oder 2 angehängt, die aber nicht zum Schiffsnamen gehöre.In 2025 ist ein zweiter Bauabschnitt für die "denkmalgerechte Sanierung" der Gorch Fock (I) geplant, dies betrifft vor allem die Modernisierung und die Baumaßnahmen im Innenbereich. Aufgrund dessen können Sie derzeit nur den Außenbereich besichtigen, dazu gehören die Besichtigung der Decks, die Tagelage, Steuerrad. An Bord finden Sie viele Informationen rund um die Gorch Fock und woher dieser Name eigentlich kommt, auch finden Sie hier einen Souvenirshop, wo Sie Artikel mit der Gorch Fock (I) erhalten können oder auch verschiedene andere Produkte. Eintritt:
Kinder (ab 6 Jahre) 2,50€
Schüler/Studenten (bis 27 Jahre) 2,50€
Erwachsene (ab 18 Jahre) 4,00€
Familienkarte (bis 2 Kinder) 10,00€Gruppen:
Gruppe Erwachsene
- ab 10 Personen, pro Person 3,00€
Gruppe Kinder
- ab 10 Personen, pro Person 2,00€
Gehen Sie zurück bis zur Hafenstraße, in die Sie links einbiegen. Nach wenigen Metern stehen Sie vor dem Eingang des Ozeaneums. Wenn Ihnen das Meeresmuseum bereits gefallen hat, wird Sie dieses besonders für Familien mit Kindern gedachte Museum sicher ebenfalls begeistern. Die Ausstellung „Riesen der Meere“ zeigt Präparate von Haien, Walen und anderen Meeresgiganten in Originalgröße. Die riesigen Aquarien erlauben unvergessliche Begegnungen mit Haien, Rochen und Makrelen. Kommentierte Fütterungen garantieren gute Unterhaltung, zum Beispiel auf der Dachterrasse der Humboldt-Pinguine, die, genau wie Sie, von hier aus einen wunderbaren Blick auf die Altstadt genießen.
Abtauchen ganz ohne nass zu werden – das ist im OZEANEUM Stralsund möglich. Wissenschaftliche Ausstellungen wurden hier mit atemberaubenden Aquarien kombiniert. Besonders beeindruckend ist die weltweit größte Ausstellung über Wale mit Nachbildungen der Meeresgiganten in ihrer Originalgröße, z. B. eines 26 m langen Blauwals. Eine Multimediashow vermittelt Besonderheiten und Informationen über die Gefährdung der Wale.Neben den Ausstellungen lädt der Erlebnisbereich „Meer für Kinder“ in eine Dünenlandschaft mit Leuchtturmrutsche zum Spielen und Verweilen ein. Auf der Dachterrasse befindet sich eine großzügige Pinguinanlage mit Panoramablick auf die Silhouette der UNESCO-Welterbestadt Stralsund.Einzigartig ist die thematische Route durch die nördlichen Meere mit 50, teils riesigen Aquarien. Die beiden Acrylscheiben bieten auf zwei Ebenen über 80 Quadratmeter Sichtfläche auf verschiedene Hai- und Rochenarten sowie silbrig-schimmernde Fischschwärme. In Europas größter Ostsee-Ausstellung erwarten die Museumsgäste spannende Einblicke in den Lebensraum von Kegelrobbe, Seeadler oder des winzig kleinen Planktons. Der Insel Helgoland ist ein außergewöhnliches Tunnelaquarium gewidmet, durch das die Besucher*innen hindurchlaufen können.Angebote für Familien:FamilienrabattAudioguide für Kinderkostenlose App „Frag Walfred!“Erlebnisbereich „Meer für Kinder“, Multimedia- und Mitmachstationen für Kinder im gesamten MuseumKostenlose Sammelkarten zum Suchen, Lernen und SpielenStill- und WickelräumeFahrstühle für KinderwagenLeih-Buggyskostenfreie Babytragen auf Anfragekein Anstehen in der Schlange für SchwangereInformationen zur BarrierefreiheitAlle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Sehbehinderungen und für blinde Menschen“. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle. stufen- und schwellenloser Eingangalle Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breitAusstellungsräume per Aufzug erreichbarAufzug 1: 140 x 184 cmAufzug 2: 101 x 216 cm
Aufzugtür je 90 cm breitWC für Menschen mit Behinderung auf jeder Ebene vorhanden (mit Haltegriffen)Rollstuhl und Rollator auf Anfrage möglichFührungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer auf Voranmeldung möglichRoute ist stufenlos befahrbar, Sitzgelegenheiten stehen zur Verfügungzwei gekennzeichnete Parkplätze (Neue Semlowerstraße)
Stellplatzgröße: 250 x 530 cmEntfernung zum Eingang: 45 mEs steht ein Audioguide zur Verfügung, der eigenständig von Menschen mit Sehbehinderung/ blinden Menschen bedient werden kannDie "FragWalfred!"-App bietet 360°-Ansichten, Lagepläne von allen Ebenen des Museums, Tipps zur Wegeführung von Walfred in den verschiedenen interaktiven Themen-Chats sowie Videos mit Untertitel
Nun haben Sie gleich mehrere blaue Wunder in der hübschen Hansestadt erlebt. Schlendern Sie noch ein wenig durch die Altstadtgassen. Der direkte Rückweg führt Sie über die Neue Badenstraße wieder über den Fährkanal und links Am Fischmarkt entlang. Möchten Sie sich vor der Heimreise noch stärken, können Sie dies im Fritz Braugasthaus mit schöner Sicht auf die Hafenkulisse. Nach 10 Minuten sind Sie dann am Bahnhof Stralsund Rügendamm, wo der Regional-Express Richtung Rostock abfährt.
Wenn Sie den Regional-Express Richtung Berlin nehmen möchten, können Sie auch rund 20 Minuten über die Langenstraße zurück zu Ihrem Ausgangspunkt, Stralsund Hauptbahnhof, gehen.
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Stralsund HbfTribseer Damm
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