Am Bahnhof 3
16356 Werneuchen
Stille Landschaften, knackiges Obst, edle Pferde und ein schöner See
Eine Wandertour für Naturliebhaber und Geniesser
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Erntefrisches Obst direkt vom Bauern
Der Bio-Apfelhof Müller in Wesendahl widmet sich seit Jahrzehnten dem ökologischen Obstbau und ist Naturland-zertifiziert.
Auf über 70 Hektar Anbaufläche entstehen vielfältige Obst- und Gemüsekulturen – darunter bis zu 20 Apfelsorten, Pflaumen, Birnen und Sauerkirschen. Während der Saison können zahlreiche Produkte direkt vom Feld selbst gepflückt werden. Der Hofladen bietet darüber hinaus Erzeugnisse aus eigener Produktion sowie regionale Spezialitäten. Als familienfreundliches Ausflugsziel ist der Hof gut mit einer Radtour ab Altlandsberg kombinierbar.
Produkte: Äpfel, Pflaumen, Birnen, Sauerkirschen
Die genauen Zeiträume zur Selbstpflücke sind wetterabhängig und werden auf der Website: https://obstgut-franz-mueller.de/ bekannt gegeben.
Mit neuem Elan geht es nun auf der Wesendahler Dorfstraße weiter zum Anger, der von einer uralten Feldsteinkirche gekrönt wird. Nur ein paar Schritte sind es vom Gotteshaus in die Mühlenstraße, die von weiten Koppeln gesäumt ist. Hier stehen die seltenen Camargue-Pferde des anliegenden Pferdehofes – welch anmutige Blicke auf die weißen Schönheiten!
Der Camargue-Pferde-Hof liegt nur ca. 25 km von Berlin entfernt und bietet ein breites Angebot für Pferdeliebhaber, Familien und Naturliebhaber. Neben dem eigentlichen Pferdehof gibt es auch einen Streichelzoo, Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie.
Wir geben Unterricht in gebissloser Reitweise und mit viel Sinn für das Wesen der Pferde für Jung und Alt, für Anfänger und Fortgeschrittene gegeben. Dabei sind die Reitferien immer etwas ganz Besonderes und das Hofteam genießt es, den Kindern und Erwachsenen die Liebe zu und den richtigen Umgang mit den Pferden zu vermitteln. Spezielle Kurse vermitteln intensives Wissen zu verschiedenen Inhalten. Lernen mit feinen Hilfen zu kommunizieren und ein fairer Partner für die Pferde zu werden, stehen hier auf der Tagesordnung. Workshops mit den Themen Boden- und Freiarbeit, Gymnastizierung oder Herdenverhalten und natürlich auch zum Reiten (z.B. Sitz, Temporegulierung) können am Wochenende in Kleingruppen besucht werden. Fortgeschrittene ReiterInnen können zusammen mit dem Hofteam Ausritte in unser wunderschönes Gelände unternehmen. Zusätzlich wird auch Hilfestellung bei der Ausbildung des eigenen Pferdes gegeben.
Angebote: Horsemanship, Feines Reiten, Kinder- und Erwachsenenreitferien, Kurse, wöchentliche Gruppen, Reittherapie, Coaching, Gruppenfahrten, Beritt, Ferienwohnungen/Zimmer, Bistro, Pferdepension, Zucht/Ausbildung/Verkauf, Streichelzoo, Angeln, Jagen
Der Name Mühlenstraße hat längst das nächste Etappenziel verraten, das wie verwunschen im Wald liegt: die Wesendahler Mühle. Früher war das historische Gebäude mit seinem eindrucksvollen Mühlrad ein beliebtes Ausflugslokal, steht jedoch schon seit Langem leer. Nun geht es durch ein längeres Waldstück. An dessen Ende liegt die Schillerhöhe, eine Wohnsiedlung. Bald lässt sich der nahe Straussee erahnen, dessen Wellen zwischen den Bäumen und Häusern hindurch schimmern.
Der Straussee liegt direkt vor den Türen Berlins in ländlicher Idylle an der nach ihm benannten Stadt Strausberg im Landkreis Märkisch-Oderland. Die durchschnittliche Tiefe beträgt knapp zehn Meter, an der tiefsten Stelle südwestlich der Fähre weist das eiszeitliche Gewässer 20 Meter auf. Um den See verteilt gibt es kleine Badestellen, an denen man das klare Wasser des Straussees genießen kann - entweder auf der Seite der Stadt oder am anderen Ufer "Jenseits des Sees", das man über die Strausseefähre erreicht. Der Straussee ist innerhalb kürzester Zeit mit der Bahn von Berlin erreichbar.
Badestellen:
Badstraße
Kulturpark
Jenseits des Sees
Die Badstraße, ein idyllischer Uferweg, bietet schöne Aussichtspunkte sowie manche Badestelle und führt schließlich in die Strausberger Altstadt mit Marktplatz, Altem Stadthaus, das als Rathaus dient, mit Einkehrmöglichkeiten und mit der imposanten Marienkirche.
Die Kirche wurde in den Jahren 1232 bis 1250 als dreischiffige Säulenbasilika im Stile des Übergangs von der Romanik zur Gotik errichtet. Ab 1252 erhielt der Ort eine Stadtmauer. Im gleichen Jahr wurde ein Dominikanerkloster gegründet. 1448 erfolgte die spätgotische Ausmalung des Innenraums, die Ende des 18. Jahrhunderts überputzt wurde. 1919 wurde diese im Zuge einer groß angelegten Renovierung der Kirche wieder sichtbar gemacht und in den Jahren 1991 bis 1995 durch Hans Burger restauriert.
Der Hochaltar aus Rosenholz stammt aus dem Jahr 1520 und enthält eine Darstellung der Marienkrönung. Im Zuge der Reformation wurde die doppelgeschossige Empore mit reichhaltigem Schnitzwerk errichtet. Der Taufstein aus Marmor ist ein Geschenk der Witwe von Prawitz aus dem Jahr 1848. Die Orgel entstand im Jahr 1929 und ist von der Firma Sauer in Frankfurt (Oder).
Heute finden hier neben Gottesdiensten auch Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
Auf Anfrage und in Begleitung kann die Kirche besichtigt und der Kirchturm erklommen werden.
Tourenempfehlung
10. Etappe 66-Seen-Wanderweg
Restauranempfehlung
Restaurant Lindenstübchen
Die Georg-Kurtze-Straße bringt die Wandernden zu einer echten Sensation: zur StrausseeFähre.
Die Überfahrt mit der in Europa einzigartigen, elektrisch betriebenen Personenseilfähre bietet ein besonderes Erlebnis. Seit 1894 verbindet sie das Stadtzentrum mit dem Waldgebiet „Jenseits des Sees“. Der Fahrstrom wird über eine Oberleitung bezogen, wodurch der Antrieb einzigartig ist und die StrausseeFähre als technisches Denkmal gilt. Die 350 Meter lange Überfahrt dauert etwa 7 Minuten. Während dieser Zeit bietet sich den bis zu 100 Passagieren ein einmaliger Blick auf die Silhouette der Strausberger Altstadt.
Für erschöpfte oder durchgekühlte Fahrgäste wird stets ein Kaffee angeboten, im Winter auch Glühwein. Die StrausseeFähre dient außerdem als Außenstelle des Strausberger Standesamtes und kann für Trauungen gemietet werden. Auch für Betriebsfahrten, private Feiern oder Mondscheinfahrten steht sie zur Verfügung.
Noch ein letzter Blick auf den Straussee, der dem Ort zu seinem Namen verhalf. Strausberg hat nämlich so gar nichts mit den Straußenvögeln zu tun – die bunten Tier-Skulpturen in der Stadt sind ein Gag. Der Name stammt ab vom Slawischen „Struz“, was so viel wie „Schote“ heißt. So beschrieben die ersten Siedler die Form des Straussees und nannten ihren Ort am Wasser „Struzbergh“. Jetzt geht es Richtung Heimat, und zwar mit der S-Bahn. Bis zum Halt der S5 in Strausberg Stadt sind es nur knappe 700 Meter über Wallstraße und Josef-Zettler-Ring.
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Bahnhof WerneuchenAm Bahnhof 3
16356 Werneuchen