Bahnhofstr. 1
04895 Falkenberg/Elster
Ein "Himmelreich im Diesseits"
Eine Radtour für Naturliebhaber, Kulturliebhaber und Entdecker
Entspannt anreisen und Leihräder bei den Vermietern vor Ort nutzen. Die Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in den Züge sind begrenzt und eine Mitnahme des eigenen Rads kann je nach Auslastung nicht garantiert werden.
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Die Ferienanlage bietet mit der angeschlossenen Fahrradvermietung den passenden Service für Radurlauber. Räder für Kinder und Erwachsene sowie fünf E-Bikes und ein E-Mountain-Bike für Jugendliche stehen dort zur Ausleihe bereit. Auch ein Kindersitz und ein Fahrradanhänger können gemietet werden. Die Buchung der E-Bikes erfolgt vor Ort. Mehrere Ausleihstationen für E-Bikes sind im Elbe-Elster-Gebiet in einem Verbund organisiert, das heißt, dass die Bikes an jeder der angeschlossenen Stationen wieder abgeben werden können.
Direkt von der Ferienanlage aus können Radfahrer in alle Himmelsrichtungen zu erlebnisreichen Rundtouren aufbrechen. Flyer mit Karten und Informationen zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke können über die Homepage heruntergeladen werden. Wie wäre es mit der 32 Kilometer langen Nordtour nach Herzberg mit der Marienkirche und dem historischen Stadtkern? Oder in Richtung Westen auf der 58 Kilometer langen Tour, die in das Städtchen Doberlug mit Klosterkirche und Schloss führt.
Nun wird geradelt – zunächst vorbei am Alten Falkenberger Badeteich und dem Schmerkendorfer Teich. Mehrmals unter- und überqueren Sie die Gleise des Falkenberger Bahnknotens. Schon bald wird der Turm der Schmerkendorfer Dorfkirche sichtbar. Wenn Sie schon ein Stück gen Himmel schauen – an Flugtagen können Sie hier auch die Starts und Landungen der Segelflieger vom nahen Flugplatz Falkenberg/Lönnewitz beobachten. Auf glatter Strecke geht es weiter durch die landwirtschaftlich geprägten Dörfer Marxdorf und Bönitz.
Von Bönitz nach Saxdorf ist es nur noch ein Katzensprung. Der Kirchturm weist den Weg zum Pfarrgarten. Pastorenbirne, Mumienrose, Taschentuchbaum sind nur einige Namen der besonderen Pflanzen, die dort gedeihen.
Naturkunstgarten Saxdorf: Ein Ort, der zum Qualitätsbegriff wurde. Über Jahrzehnte gewachsen vom Geheimtipp zur Kulturoase, die jährlich treue und neue Gäste fasziniert. Ein Ort, der Geschichte, Spiritualität, Kunst und Natur auf eine ganz spezifische Weise vereint, für die der Name Saxdorf steht. Das Hauptinteresse gilt dem einmalig komponierten Pfarrgarten mit seiner überaus reichen Pflanzenfülle und seinem wechselnden hinreißenden Anblick über die Jahreszeiten hinweg. Eine 800-jährige Backsteinkirche und ein mit viel Glas versehener Musikpavillon, die als Konzertstätten dienen, umschließen ihn ebenso, wie das ehrwürdige Pfarrhaus. Letzteres beherbergt Ausstellungsräume, die über die mehr als 50-jährige Geschichte des Kulturprojektes Auskunft geben, die untrennbar mit den Namen des bildenden Künstlers Hanspeter Bethke und des Pfarrers Karl-Heinrich Zahn verbunden sind. Gleichfalls zeigt eine wechselnde Kunstausstellung Werke, die in Saxdorf entstanden. Dem Erbe beider Protagonisten fühlt sich der Verein Kunst & Kultur Sommer Saxdorf verpflichtet. Der Garten ist in der Saison täglich geöffnet, monatlich können sich Besucher an einem Konzert erfreuen. Größere Besuchergruppen werden um Voranmeldung gebeten.
Sie können nun den gleichen Weg wie auf der Hinfahrt wieder nach Falkenberg zurück radeln. Es lohnt sich aber, die Rückfahrt über Uebigau anzutreten.
Der Umweg beträgt nur etwa 3 Kilometer, und der Schlosspark von Uebigau eignet sich gut für eine weitere Rast. Die Strecke führt über Beiersdorf durch ein kleines Waldgebiet. Dahinter recken die Windräder des Windparks Uebigau ihre langen Hälse in den Himmel.
Das „Spargelfeld“ erstreckt sich bis zur Bahntrasse. Dort angelangt, haben Sie die Stadt Uebigau-Wahrenbrück erreicht. Das Schloss und der Park liegen nur ein kurzes Stück weiter stadteinwärts.
Das ehemalige Gutshaus in schlossähnlicher Gestaltung ist etwa 150 Jahre alt. Der neobarocke Stil mit Elementen des Jugendstils geht auf ältere Vorgängerbauten zurück.
Zum Schloss gehört der etwa zwei Hektar große, im 19. Jahrhundert angelegte Schlosspark mit einem Teich. Besonders eindrucksvoll ist der Park im späten Winter: Tausende Schneeglöckchen kündigen das nahende Frühjahr an.
Im Schloss finden derzeit umfangreiche Baumaßnahmen statt (bis 2025). Die Schlossherberge ist geschlossen und nur im Gästehaus stehen bis zum Abschluß der Baumaßnahmen 13 Betten zur Verfügung.
Der Uebigauer Schlosspark wurde vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts als Park zum Rittergut Uebigau angelegt. Der Park ist weder besonders groß noch beherbergt er außergewöhnliche botanische Schätze. Es ist ein typischer Gutspark des kleinen Landadels. Trotzdem ist der Park immer einen Ausflug wert. Das Schlossumfeld wurde in den letzten Jahren mustergültig saniert, der Park ist gut gepflegt und die Einbindung in die Landschaft gut gelungen.
Architekturprägende Epoche: Neobarock mit Elementen des Jugendstils (1900)
Zustand des Schlosses: wird saniert
Grundfläche des Schlosses: 347 qm
Zum Schloss gehören: Parkanlage, früheres Gutsgebäude
Vorbei an kleinen Vorstadthäuschen geht es nun die letzten 4,5 Kilometer zurück zum Kiebitzsee.
Dort lässt sich die Fahrradrückgabe bei schönem Wetter wunderbar mit einem Sprung ins kühle Nass verbinden. Ein erfrischender Abschluss eines ereignisreichen Tages.
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Bhf. Falkenberg (Elster)Bahnhofstr. 1
04895 Falkenberg/Elster