Am Hauptbahnhof 9
14776 Brandenburg an der Havel
Radtour um die Havelseenplatte westlich von Brandenburg an der Havel
Eine Radtour für Familien, Naturliebhaber und Kulturliebhaber
Entspannt anreisen und Leihräder bei den Vermietern vor Ort nutzen. Die Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in den Züge sind begrenzt und eine Mitnahme des eigenen Rads kann je nach Auslastung nicht garantiert werden.
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Bei Kette & Speiche steht das Fahrrad im Mittelpunkt. Das erfahrene Team kümmert sich in der Werkstatt um alle Reparaturen, sei es Plattfüße, Bremsen und mehr, um sicherzustellen, dass Ihr Fahrrad wieder optimal fährt. Zusätzlich bietet der Laden eine vielfältige Auswahl an Fahrrädern und Zubehör für jeden Geldbeutel an, darunter Citybikes, Trekkingräder, Kinderfahrräder, E-Bikes sowie Fahrradhelme, Luftpumpen und Rücklichter.
Durch die Wilhelmsdorfer Straße radeln Sie nun stadtauswärts und folgen der Landstraße für knapp 7 km nach Wilhelmsdorf. Am Ortseingang biegen Sie rechts in den Schmöllner Weg ein und fahren geradeaus Richtung Buhnenhaus. Vor der Brücke über die Plane schwenkt die Route nach links auf den Radweg, der durch den Wald entlang des schilfumsäumten Ufers des Breitlingsees bis zum Seecamp Malge führt. Von dort geht es am Ufer des Möserschen Sees weiter bis nach Kirchmöser.
Bis weit ins 20. Jahrhundert war Kirchmöser mit der „Königlich-Preußischen Pulverfabrik“, einer chemischen Versuchsanstalt sowie einem Lokomotiven- und Panzerwerk ein bedeutender Industriestandort Preußens. Davon kündet auch der 65 m hohe Wasserturm, an dem die Radroute vorbeiführt. Wer tiefer in diese Ära einsteigen möchte, macht hier Rast und begibt sich auf den Industrielehrpfad in eine längst vergangene Zeit. Aber auch die Radroute verläuft durch das heute denkmalgeschützte Ensemble dunkelroter Klinkerbauten. Über die Seegartenbrücke gelangen Sie nach Plaue in den malerischen Schlosspark am Ufer des Plauer Sees.
Der Schlosspark Plaue am westlichen Rand der Stadt Brandenburg an der Havel direkt am Ufer des Plauer Sees gelegen, zieht sich einen guten Kilometer am Ufer der Havel entlang, die hier nach Norden in Richtung Elbe verschwenkt. Hier beginnt auch der landschaftlich besonders reizvolle Fließabschnitt der Unteren Havel. Der Schlosspark ist aus einem Landschaftspark hervorgegangen, der Mitte des 19. Jh. vom damaligen Grafen von Koenigsmarck angelegt wurde und eine ältere barocke Anlage überprägte. Der ursprünglich größere „Tiergarten“ erstreckte sich noch in den Bereich des heutigen Stadtparks weiter südlich und westlich am Ufer der Seen entlang; heute überdeckt er noch ca. 19 ha.
Der Park umfasst:
Schloss Plaue
Schlossteichanlage
Turmhügel
Pfarrgarten & Friedhofsmauer
Backsteinkirche aus dem 13. Jahrundert
Engelstor und Grab Gräfin Lily Koenigsmarck
Tontaubenschießstand
ehemaliger DDR-Zollanleger
ehemaliges Ziegeleigelände
gräfliche Parkwirtschaft
Die Uferzone des Schlossparks ist Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes "Brandenburger Wald- und Seengebiet".
Romantisch liegt das Schloss Plaue im Dornröschenschlaf direkt am Seeufer. In der benachbarten Schloss Schänke können Sie eine Rast einlegen. Lassen Sie den Blick von der Terrasse des Restaurants über die Havel schweifen, während Sie bei gutem Essen unter dem „ewig blauem Himmel“ entspannen, der schon Fontane entzückte.
Speisen, wo einst der Adel residierte? Hier bietet sich die Möglichkeit in unverwechselbarer Atmosphäre, direkt an der Havel, in gleich zwei gastronomischen Einrichtungen. Im Saal des Schlosses, nebst Innenhof, werden von 18:00 bis 21:00 Uhr allerlei Leckereien kredenzt und sonntags gebruncht.
In der Schloss Schänke mit Biergarten stehen von März bis Oktober Kaffee, Kuchen, Snacks und Getränke auf der Speisekarte. Bei der Einkehr winken faszinierende Ein- und Ansichten auf den Plauer See. Eine Rast der besonderen Art.
Auf der alten Plauer Brücke überqueren Sie die Havel und fahren dann auf der Plauer Landstraße ca. 8 km bis nach Heidekrug. Am nördlichen Ufer des Quenzsees biegen Sie vor der Brücke nach links ab und fahren dann knapp 5 km entlang des Silokanals bis zur Gördenbrücke. Sie überqueren hier den Silokanal. Über die August-Bebel-Straße, Fouquestraße und die Magdeburgerstraße geht es zurück in Richtung Innenstadt. Hinter dem Nicolaiplatz grüßt schon der Plauer Turm: Jetzt fahren Sie durch die Altstadt. Wenn Sie noch etwas Zeit haben, empfiehlt sich ein Abstecher zum Altstädtischen Markt mit dem Roland und der Loriotfigur. Über die Jahrtausendbrücke fahren Sie weiter in Richtung Neustädtischer Markt, wo zum Abschluss noch ein Blick auf und in die imposante St.-Katharinenkirche lohnt.
Die St. Katharinenkirche, eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche, steht im Zentrum der Neustadt Brandenburgs an der Havel. 1395 wurde der Bau begonnen und um 1401 vom Baumeister Heinrich Burnsberg vollendet.
Die größte Kirche der Stadt Brandenburg an der Havel ist reich an Innenausstattungen und an bedeutenden Kunstwerken, wie die sogenannte Schöppenkapelle mit ihren reichhaltigen Verzierungen. Die Höhe des Turmes beträgt 72,5 m und die des Dachfirsten 38 m. An den Außenwänden befindet sich seltener Reichtum, wie figürlicher Schmuck. Besonders beeindruckend ist die mittelalterliche Wand- und Deckenmalerei. Weiterhin gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Kirche die Taufe in der Nordkapelle, ein Sandsteinrelief aus dem Jahre 1430, ein spätgotischer Doppelflügelaltar sowie die Kanzel und einige Epitaphe. Sie ist ein Meisterwerk der norddeutschen Backsteingotik.
Hinter der St.-Katharinenkirche biegen Sie rechts in die Steinstraße ein und erreichen hier nach wenigen 100 m das urig-gemütliche Restaurant Kartoffelkäfer, wo Sie sich mit herzhaften Speisen stärken können.
Das Restaurant „Kartoffelkäfer" im historischen Stadtkern Neustadt gelegen, ist umgeben von vielen Sehenswürdigkeiten. In Sichtweite befinden die St. Katharinenkirche sowie das Paulikloster mit dem Archäologischen Landesmuseum des Landes Brandenburg.
Das Lokal überzeugt durch seine liebevolle Ausstattung und dem historisch-rustikalen Ambiente. Die Küche serviert regionale, bodenständige und zugleich saisonale Speisen und Gerichte. Ein guter Tropfen zur besseren Verdauung findet sich ebenfalls auf der Speisenkarte.
Separate Räumlichkeiten für 30 und 50 Personen bieten ausreichend Platz für verschiedene Festlichkeiten. Auf Wunsch wird Büfett gern auch nach Hause geliefert. Ebenso finden Reiseunternehmen ausreichend Platz für Mittagstisch und/oder Abendbrot. Das Küchenteam liefert gern Speisen Das Team des Kartoffelkäfers steht für Fragen gern mit Rat und Tat zur Seite.
Um zum Fahrradgeschäft Filipski zu kommen, fahren Sie die Steinstraße weiter geradeaus und überqueren die Stadtschleuse am Steintorturm. Durch die Jacobistraße geht es weiter geradeaus bis zur Wilhelmsdorfer Straße 74, wo sich der Fahrradladen befindet.
Von dort zurück zum Bahnhof, biegen Sie stadteinwärts wieder nach rechts in die Gödenstraße ein und dann links in die Linienstraße, der Sie immer geradeaus bis zum Kreisel an der Werderstraße folgen. Hier schwenken Sie rechts ein und erreichen nach wenigen 100 m den Bahnhof.
Wenn Sie mit eigenen Rädern unterwegs sind, biegen Sie am Kartoffelkäfer rechts ein in die Brüderstraße, fahren am Paulikloster vorbei, überqueren den Stadtkanal und biegen nach rechts in die Kirchhofstraße. Ein kurzes Stück weiter geht es nach links in die Kleine Gartenstraße, die geradeaus zum Bahnhof führt.
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