Bahnhofsplatz 9,
90443 Nürnberg
Schwebende Scheiben, klingende Steine und Dusch-Duelle
Eine Wandertour für Familien, Entdecker und Abenteurer
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Staunen, forschen und erleben: Das ist das Motto des Erfahrungsfelds zur Entfaltung der Sinne. Der Aktionsparcours eröffnet jedes Jahr im Mai auf der Wöhrder Wiese östlich der Nürnberger Altstadt. Bis Mitte September können hier Jung wie Alt ihren Sinnen freien Lauf lassen und die Welt analog und draußen erkunden. Wie bringt man einen Stein nur durch Reiben zum Klingen? Welche Melodien lassen sich auf einem Dendrophon spielen? Wie bekommt man eine große Balance-Scheibe zum „Schweben“? Zahlreiche Stationen machen Lust, sich auszuprobieren. An warmen Sommertagen freuen sich besonders kleinere Spürnasen über die erfrischenden Wassererlebnisse vor Ort, wo ein Dusch-Duell ausgefochten oder ein Schöpfrad angetrieben werden darf.
Auch für die Augen bietet der Sinnesparcours so einiges: Scheiben, deren Drehung unsere Sicht auf die Umwelt verändert, Farben, die plötzlich nicht mehr so leicht zu benennen sind. Probierfreudige dürfen sich überraschen lassen. Besucher:innen im Rollstuhl können auf der Rolli-Schaukel diese besondere Körpererfahrung machen.
Das Erfahrungsfeld fand 1989 zum ersten Mal statt. Damals war es noch eine einmalige Gastveranstaltung, die jedoch sieben Jahre später nach Nürnberg zurückkehrte und insbesondere für Familien ein alljährlich beliebtes Veranstaltungshighlight geworden ist.
Für Privatbesucher steht der Parcours mit Online-Anmeldung am Wochenende und in den Ferien offen. An Schultagen ist er Gruppen vorbehalten.
Der Johann-Soergel-Weg führt weiter Richtung Innenstadt – vorbei an einem Spielplatz mit vielen Klettermöglichkeiten – über einen Steg auf die Pegnitz-Insel Schütt. Ihr nehmt gleich links die nächste Brücke zurück aufs „Festland“, unterquert zwei Autobrücken, umrundet das naturhistorische Museum und biegt links in die Straße Marientormauer ein. Wenn Ihr dem Straßenverlauf etwa 600 Meter weiter folgt, kommt Ihr direkt auf den Frauenturm am Eingang des Handwerkerhofs zu. Hier werden Kinderaugen zum Glänzen gebracht, und zwischen Trommelaffen, Zinnfiguren und selbst gezogenen Kerzen finden hier alle ein passendes Souvenir.
„Kleine Stadt am Königstor“: so nennen die Nürnberger ihren Handwerkerhof, ein charmantes Ensemble aus Gässchen, Läden und Fachwerkhäuschen zu Füßen des Frauentorturms. Früher war hier einmal der zum Turm gehörende Waffenhof untergebracht, heute schlendern Einheimische und Besucher über historisches Kopfsteinpflaster und genießen das mittelalterliche Flair des Ortes. Der Handwerkerhof wurde im Dürer-Jahr 1971 erbaut – als Touristenattraktion, aber auch, um an die alte Handwerkerstadt Nürnberg zu erinnern.
Unter den vielen Geschäften, die hier zum Stöbern einladen, findet man auch eine Lebkuchenbäckerei, eine Weinstube und eine Bratwurst-Gaststätte. Wer ein typisches Andenken sucht, wird bei den Handwerkern sicher fündig. Hier gibt es Zinngießer, Ledermacher, Glasschleifer, Töpfer, Wachskünstler, Gold- und Silberschmiede, Glasmaler, Lebkuchenbäcker, und Puppenmacher, die in den eindrucksvoll nachgebauten Fachwerkhäusern ihre Werkstätten eingerichtet haben.
Lageplan zum Download: https://www.nuernberg.de/imperia/md/handwerkerhof/dokumente/allgemeines/lageplan.pdf
Ihr verlasst den Handwerkerhof durch das Frauentor und überquert nur noch die Straße, schon seid Ihr wieder beim Hauptbahnhof angelangt.
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Start/Ende
Nürnberg HbfBahnhofsplatz 9,
90443 Nürnberg