Werbellinsee 4
16247 Joachimsthal
Eine Wanderung am Grimnitzsee in Joachimsthal
Eine Wandertour für Familien, Naturliebhaber und Kulturliebhaber
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Der historische Kaiserbahnhof in Joachimsthal ist ein beeindruckendes Bauwerk direkt an der Bahnlinie Eberswalde – Templin, errichtet vom letzten deutschen Kaiser. Hier kam Kaiser Wilhelm II. mit dem Zug an, um dann von hier aus am Werbellinsee entlang sein Jagddomizil Hubertusstock mit der Kutsche oder später mit dem Auto zu erreichen. Der Bahnhof ist heute denkmalgeschützt und wurde fast originalgetreu wieder restauriert. Im Außenbereich befinden sich Informationstafeln zur Kaiserfamilie und zum Bau der Bahnstrecke. Auf dem Bahnsteig sind die poetischen Bahnhofslaternen des Künstlers Holger Barthel zu bewundern. Im historischen Ambiente kann auch geheiratet werden.
Lage und Ausstattung: nahe Werbellinsee, kleine Ausstellung zum Kaiser Wilhelm II und zum Bau der Eisenbahnstrecke, direkter Haltepunkt der NEB, WLAN
Angebote und Extras: Führungen auf Anmeldung, familienfreundlich, Parkplatz für PKW, Stellplätze für Fahrräder
Der Bahnhof ist aber nicht nur was für’s Auge, sondern auch was für die Ohren: Hier können Sie in den Sommerferien in Brandenburg Hörspielen und Lesungen lauschen, denn er ist ein Hörspielbahnhof.
Der „Erste Deutsche Hörspielbahnhof“ wird organisiert vom Heimatverein Joachimsthal e.V.
Der Kaiserbahnhof in Joachimsthal: Früher machte Willhelm II. hier zwischen Eberswalde und Templin Station, um auf die Jagd zu gehen. Heute gibt hier nicht mehr der Kaiser den Ton an, sondern Hörspiele unter dem Motto „Das Ohr aufs Gleis legen“. Das Hörspielprogramm in den Sommerferien jeweils von Samstag – Sonntag bietet für jeden Geschmack etwas.
Lage und Ausstattung: nahe Werbellinsee, kleine Ausstellung zum Kaiser Wilhelm II und zum Bau der Eisenbahnstrecke, direkter Haltepunkt der NEB, WLAN
Angebote und Extras: Hörspiele für Erwachsene und Kinder in den Sommerferien von Berlin und Brandenburg , monatliche Lesungen, Führungen auf Anmeldung, Angebot für Kinder
Folgen Sie nun dem Paradiesweg in nördlicher Richtung zum Kreisel. Zuvor können Sie aber noch einen kleinen Abstecher zur Aussichtsplattform auf dem alten Wasserturm machen, der Ihnen fantastische Rundumblicke auf die Landschaft bietet – den prägnanten Turm haben Sie bestimmt schon erblickt. Halten Sie sich am Paradiesweg links, überqueren Sie die Eberswalder Straße und schon stehen Sie vor dem BIORAMA-Projekt.
Von der BIORAMA-Aussichtsplattform, gelegen im Biosphärenreservat und in der Schorfheide, bietet sich den Besuchern ein 360°- Panoramablick auf eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Von hier aus lässt sich gut die eiszeitlich geprägte Landschaft erkennen. Der Blick reicht bis zur deutsch-polnischen Grenzen, die ca. 35 km entfernt ist. Bei klarer Sicht ist die Spitze des Berliner Fernsehturmes erkennbar. Die Aussichtsplattform auf dem 21 Meter hohen Wasserturm ist über eine Treppe oder mit einem Aufzug zugänglich. Hier befindet man sich 123 Meter über dem Meeresspiegel.
Lage und Ausstattung: nahe Kaiserbahnhof, barrierefrei, Fahrstuhl.
Angebote und Extras: Gastronomie, Hunde erlaubt, Angebot für Kinder.
Nur wenige Meter sind es zum Kreisel. Hier bringt Sie rechts die Angermünder Straße zum Feriendorf, das idyllisch am Grimnitzsee liegt. Ein schöner Uferweg führt Sie weiter durch den Wald. Atmen Sie tief durch, riechen Sie Nadeln, Moos, Pilze und genießen Sie die Stille. Nach gut vier Kilometern passieren Sie das Seehotel Schorfheide und kurz dahinter die Waldschänke, in der Sie sich stärken und in der kalten Jahreszeit auch gut aufwärmen können.
Die Gaststätte befindet sich direkt am Radweg ”Tour Brandenburg“ und lädt ihre Gäste zu deutscher regionaler Küche und saisonalen Spezialitäten ein: Spargel, Pfifferlinge, Gans und Wild finden zur jeweiligen Jahreszeit ihren Weg auf den Tisch. Im Haus befinden sich auch zwei Kegelbahnen – ein beliebtes Ausflugsziel für Gruppen und Vereine.
Auch in den Wintermonaten gibt es attraktive Angebote, wie zum Beispiel Schlachtfestessen, flambierte Pute und "Essen auf dem heißen Stein" für Gruppen und Vereine.
Im Restaurant sind 80 Sitzplätze in den Innenräumen, 30 Sitzplätze im Biergarten.
Lage und Ausstattung: Terrasse/Garten, individuelle Buffets, Familienfeiern, Betriebsfeiern, Hochzeiten
Angebote und Extras: Kegelbahn mit 20 Sitzplätzen, EC-Kartenzahlung möglich
Der Wiesenweg bringt Sie hinein nach Althüttendorf. Wie der Name schon verrät, stand hier ab 1653 eine Glashütte. Als 1898 der Bahnhof in Betrieb ging, wurde im Ort auch eine Steinschlägerei errichtet, die Steine aus den nahen Ihlowbergen als Baumaterialien bearbeitete und verlud. Erst in den 1960er-Jahren wurden diese Arbeiten eingestellt. Heute lockt die dörfliche Idylle vor allem Erholungsuchende an. Am Ufer des Grminitzsees gibt es eine Badestelle.
Diese Liegewiese in Joachimsthal in der Region Schorfheide am bekannten Grimnitzsee ist ein bisschen versteckt, aber sehr ruhig zum Entspannen und Baden. Der Grimnitzsee ist ein großer, flacher Grundmoränensee. Hier kann man wunderbar mit kleineren Kindern baden gehen. Am Ufer gibt es auch Sand zum Buddeln.
Hunde sind auf der Badewiese nicht erlaubt!
Angebote: kleiner Spielplatz, WC
Richtung Norden bringt Sie die Dorfstraße zum hölzernen Naturbeobachtungspunkt. Jetzt wissen Sie auch, warum das Fernglas mit sollte: Der Turm bietet eine weite Aussicht auf den See und seine gefiederten Bewohner.
Am Naturbeobachtungspunkt, auch Eulenturm genannt, gibt es zu allen Jahreszeiten gute Beobachtungsmöglichkeiten von Stand-, Strich- und Zugvögeln. Im Spätherbst jedoch sind es täglich Hunderte von Vögeln, die an dem Ufer des Grimnitzsees rasten, bevor sie ihren weiten Weg in die wärmeren Gefilde antreten. Eine kleine, aber feine Ausstellung zur Historie der Fischerei am Grimnitzsee ist im Naturbeobachtungspunkt Althüttendorf zu besichtigen.
Lage und Ausstattung: am Ostufer Grimnitzsee, Rastplatz ganzjährig zugänglich
Angebote und Extras: Hunde erlaubt, traditionelles Neujahrskonzert mit Blasmusik, Angebot für Kinder
Wandern Sie nun auf der Dorfstraße zurück nach Althüttendorf, passieren Sie die Dorfkirche und entdecken davor drei mystische Skulpturen. Es sind Nornen, die in der nordischen Mythologie als Schicksalsgöttinnen galten: Urd, die Vergangenheit, Verdandi, die Gegenwart und Skuld, die Zukunft, thronen hier auf großen Findlingen. Der Eberswalder Metallbildhauer Eckhard Herrmann hat sie gestaltet. Seit 2013 zieren die Schicksalsfrauen den Dorfplatz, jede mindestens 1.000 Kilogramm schwer. Was wird uns die Schicksalsgöttin wohl bringen? Mit diesen Gedanken geht es nun auf der Dorfstraße Richtung Bahnhof Althüttendorf. Die Bahnhofstraße entlang von Einfamilienhäusern und gepflegten Grundstücken weist Ihnen den richtigen Weg zum Zug und dem Ende dieser erholsamen Wandertour.
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Bahnhof Joachimsthal KaiserbahnhofWerbellinsee 4
16247 Joachimsthal