Bahnhofstr.
17389 Anklam
Eine Kanutour für Familien, Naturliebhaber und Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Abtauchen aus dem Alltag. Aufatmen in der Stille eines Flusstales. Das lässt sich in Deutschland nur noch selten finden. Verbringen Sie Ihren Urlaub in der einzigartigen Landschaft. Chartern Sie eines unserer komfortablen, führerscheinfreien Hausboote für 2-6 Personen. Entstanden in unserer Traditionswerft verfügen unsere Hausboote über zwei getrennte Schlafzimmer mit Doppelbetten, ein komplettes Badezimmer, eine Sonnenterrasse und einen gemütlichen Salon. Dank einer umfassenden Einweisung durch unser Team sind sie als Freizeitkapitän vom ersten Tag an entspannt unterwegs, zumal es auf der Peene weder Schleusen noch Wehre gibt.Wer lieber nicht selbst am Steuer stehen möchte, auf den wartet unser Hybridschiff „Ida vom Peendamm“. Dieser Katamaran mit Beobachtungsplattform und weitläufigem Salon mit großen Panoramafenstern lädt zum Mitfahren ein, ob auf einer Kaffee-Likör-Fahrt, einer Tagestour oder bei einer geführten Safari in die Abenddämmerung. Für Familienfeiern, Klassentreffen oder Teamevents kann das Schiff mit Platz für bis zu 30 Personen ebenfalls gemietet werden.Für kleine individuelle Spritztouren auf Peene, Peenestrom oder Achterwasser stehen unsere führerscheinfreien RIB-Motorboote zur Verfügung, die halb- oder ganztags gemietet werden können.
Einmal pro Woche gehen unsere ausgebildeten Naturführer ganzjährig mit kleinen Gruppen ins „Tal der Adler“ und beobachten Seeadler, Silberreiher, Eisvogel, Biber & Co. Für die nachhaltigen Angebote wurde Abenteuer Flusslandschaft mit dem Europäischen Tourismuspreis EDEN Award ausgezeichnet.Am Unternehmensstandort Anklam, dem Start und Ziel aller Aktivitäten, erwarten Sie – direkt an der Peene – unser lauschiges Flusscafé und die Event-Location Pier’89. Im Sommer gibt es hier regelmäßige musikalische Events zum Tanzen und Chillen.Wir sind für Sie da: mit purem Naturgenuss, mit Gastfreundschaft in familiärer Atmosphäre und perfekten Service.Das Team von Abenteuer Flusslandschaft freut sich auf Sie!
Mit einem Kajak oder Canadier paddeln Sie flussaufwärts in Richtung Fußgängerbrücke. Das ist nicht schwer, denn es gibt quasi keine Strömung. Die ersten rund 800 Meter erleben Sie das hanseatische Flair der Stadt und haben schöne Blicke auf die Silhouette von Anklam mit den prägnanten Türmen der Marien- und der Nikolaikirche. Dann tauchen Sie ein in eine romantische, sattgrüne Landschaft mit Biberburgen an den Ufern, Schilfgürteln, Torfstichen und Feuchtwiesen. Nach rund fünf Kilometern geht bei Menzlin rechts ein Stichkanal ab. Folgen Sie diesem bis zum Ende und ziehen Sie das Boot an Land. Bevor Sie zu den Wikingergräbern laufen, sollten Sie den hölzernen Turm an der Einmündung des Kanals besteigen. Je nach Jahreszeit lassen sich hier seltene Vögel wie Silberreiher, Rohrweihen und Seeadler beobachten.
Auf einem bewaldeten Hügel entdecken Sie schließlich die historischen Wikingergräber. Ein Feldweg führt Sie hin. Einst stand hier die größte Wikingersiedlung im gesamten Ostseeraum.
Die hier entdeckten Gräber skandinavischen Ursprungs in symbolischer Schiffs- sowie Kreisform sind bislang einmalig an der südlichen Ostseeküste. Umfangreiche anthropologische Untersuchungen haben ergeben, dass es sich hier um skandinavische Frauengräber mit vielfältigen Grabbeigaben, darunter slawischen Gefäßkeramiken und skandinavischem Trachtenschmuck, handelt. Form und Beigaben der Begräbnisstätten lassen den Schluss zu, dass Wikinger und Slawen in slawischen Siedlungsgebieten friedlich miteinander lebten und bestattet wurden.
Der Hügel bietet auch einen weiten Blick auf Anklam. Wenn Sie mögen, können Sie im Wald picknicken – „Abenteuer Flusslandschaft“ bietet auch Picknickkörbe an – bevor es mit dem Kanu wieder rund 1,5 Stunden nach Anklam zurückgeht. Beim Kanuverleih lädt das Flusscafé mit handgemachtem Kuchen und Tagessuppen zum Verschnaufen ein.
Möchten Sie nach der Paddeltour noch einen Abstecher ins Otto-Lilienthal-Museum machen, laufen Sie die Peenstraße geradeaus zum Markt. Hier kommen Sie aber zuerst an der Nikolaikirche vorbei.
Die Nikolaikirche wurde zu Ehren des Heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seefahrer, Fischer und Handelsleute in gotisch-hanseatischer Architektur errichtet und in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts fertig gestellt. Die Kirche, war seit Jahrhunderten das Wahrzeichen der Stadt und Symbol der Freiheit und des Wohlstandes der hanseatischen Bürger. Der damals 103 m hohe Kirchturm - einst Lotsenzeichen - grüßte die Seeleute schon weit auf dem Oderhaff.
Durch die Bombardierungen Anklams Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche bis auf die Umfassungsmauern völlig zerstört. Um den drohenden Verfall zu verhindern, gründete sich 1994 der Förderkreis Nikolaikirche Anklam e. V.. Seit 1995 wird die Kirche schrittweise aufgebaut. Bereits 1999 war das Gebäude wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Heute ist die ehemalige Taufkirche Lilienthals Ausstellungs- und Veranstaltungshaus. Wechselnde Ausstellungen sind dem „Traum vom Fliegen“ und dem Sohn der Hansestadt Anklam Otto-Lilienthal gewidmet. Der Kirchturm ist heute wieder begehbar und führt auf den höchsten Aussichtspunkt der Stadt. Von dort kann das Peenetal in seiner ganzen Schönheit bewundert werden. In Zukunft soll in der Kirche das Projekt „Ikareum“ verwirklicht werden, ein mit dem Otto-Lilienthal-Museum verbundenes Veranstaltungs- und Besucherzentrum.Die Nikolaikirche Anklam ist von Mai bis Oktober geöffnet. Das Otto-Lilienthal-Museum bietet auch Führungen in der Kirche an.
Um zum Lilienthal-Museum zu gelangen, biegen Sie am Markt links in die Steinstraße, die dann zur Pasewalker Straße wird, der Sie weiter folgen. Lassen Sie die Bahnhofstraße und den Bahnhof links liegen und laufen Sie dann links in die Ellbogenstraße. In der Nummer 1 hat das Otto-Lilienthal-Museum sein Domizil.
Das Otto-Lilienthal-Museum ist wider Erwarten kein Flugzeugmuseum. Es erzählt einen alten Menschheitstraum, den des Ikarus, des Schmieds Wieland aus dem nordischen Sagenkreis und vieler anderer. Und es erzählt, wie aus der Kulturgeschichte des Menschenflugs die Technikgeschichte des Flugzeugs wurde.Schwerpunkt des biographisch-technikhistorischen Museums ist der Flugzeugkonstrukteur Otto Lilienthal. Zum Bestand gehören acht Flugapparate Lilienthals (Repliken), weitere Konstruktionen in Modellen sowie z. T. funktionsfähige Nachbildungen der aerodynamischen Versuchseinrichtungen Lilienthals. Die Abteilung "Der Traum vom Fliegen" zeigt phantasievolle Flugträume und noch untaugliche Konstruktionen. Zum Museum gehören auch ein Experimentalbereich, ein Archiv, eine Bibliothek und ein Museumsshop.
Vom Museum sind es dann nur drei Minuten zu Fuß bis zum Bahnhof. Falls Sie den Museumsbesuch zeitlich doch nicht mehr schaffen sollten – kommen Sie einfach wieder!
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