Am Bahnhof 2
14959 Trebbin
Radtour durch den Naturpark Nuthe-Nieplitz
Eine Radtour für Familien, Naturliebhaber und Entdecker
Entspannt anreisen und Leihräder bei den Vermietern vor Ort nutzen. Die Kapazitäten für die Fahrradmitnahme in den Züge sind begrenzt und eine Mitnahme des eigenen Rads kann je nach Auslastung nicht garantiert werden.
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Hinweis: Die Aussichtsplattform des Aussichtsturmes auf dem Löwendorfer Berg musste leider für den Besucherverkehr vorübergehend gesperrt werden. Aufgrund von Pilzbefall ist die Verkehrssicherheit der Plattform nicht mehr gegeben. Diese muss komplett saniert werden. Die unteren Stockwerke des Turms sind jedoch begehbar.
Seit 2012 gibt es im Trebbiner Ortsteil Löwendorf den Aussichtsturm. Vom 21,7 m hohen Turm auf dem Löwendorfer Berg (103 m) hat man einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Landschaft, bis zur Bundeshauptstadt Berlin und zur Landeshauptstadt Potsdam.
Der europäische Fernwanderweg E 10 und der 66-Seen-Wanderweg rund um Berlin führen in unserer Region von Trebbin in Richtung Blankensee. Folgt man der blauen Markierung, gelangt man in Löwendorf nach kurzem, recht steilen Aufstieg auf den Löwendorfer Berg direkt zum neuen Aussichtsturm. Hier kann man am ebenfalls neuen Rastplatz erst einmal verschnaufen, um dann den Turm zu erklimmen. Oben weisen dem Besucher kleine Schilder die Richtung und Entfernung in die umliegenden Orte und sogar zu unserer Partnerstadt Weil am Rhein. In einem Gipfelkasten liegt ein Gipfelbuch bereit, wo Eindrücke und Hinweise eingetragen werden können.
Möchte der Besucher die Region weiter erkunden, gelangt er nach dem Abstieg vom Löwendorfer Berg in das idyllische Priedeltal und dann in den Ortsteil Blankensee, wo weitere lohnende Ziele warten.
Lage: Löwendorfer Berg, 14959 Trebbin OT Löwendorf
Anreise: PKW-Parkplätze in Löwendorf, Am Denkmal oder Waldstraße.
Nachdem Sie die Aussicht ins Glauer Tal genossen haben, folgen Sie dem Wanderweg zur Schillerstraße, auf der Sie bis zur Beelitzer Straße zurückradeln. Nach etwa 100 m biegen Sie nach rechts in die Glauer Chaussee und folgen dieser etwa 5 km bis zum NaturparkZentrum am Wildgehege Glauer Tal. Hier empfiehlt sich ein Besuch der Erlebnisausstellung.
Das NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal im Naturpark Nuthe-Nieplitz ist der optimale Startpunkt für eine Entdeckungsreise in den Naturpark Nuthe-Nieplitz. Neben wertvollen Tipps für Ihren Aufenthalt bietet das NaturParkZentrum auch ein Tagesprogramm für die ganze Familie.
Im angrenzenden Wildgehege Glauer Tal gehen große und kleine Entdecker auf Pirsch zu Rot-, Dam- und Muffelwild, das im Freigehege unter naturnahen Bedingungen beobachtet werden kann. In der Freiluftausstellung „Glauer Felder“ spazieren die Besucher durch den Naturpark in Miniatur, vorbei an typischen Lebensräumen wie der Binnendüne, Gewässern und Weideflächen. Die individuell gestalteten Spielplätze im großzügigen Außengelände laden zum Toben, Schaukeln, Klettern und Matschen ein. Im kleinen Regionalladen findet man ein passendes und individuelles Mitbringsel aus dem Naturpark Nuthe-Nieplitz.
Das NaturParkZentrum und die Glauer Felder sind barrierefrei erlebbar.
Der Eintritt in das NaturParkZentrum und die Ausstellung ist frei.
Der Eintritt ins Wildgehege wird im NaturParkZentrum bezahlt.
Hier können auch Ferngläser und Entdecker-Rucksäcke ausgeliehen werden.
Von Glau geht es dann weiter ins benachbarte Blankensee, ein idyllisches kleines Dorf inmitten des Naturparadieses. Auf der Dorfstraße überqueren Sie gleich zweimal das Flüsschen Nieplitz, das die vielen Seen des Naturparks wie eine Perlenkette aneinanderreiht. Am Schilfgürtel des Blankensees entlang radeln Sie bis zum Bohlensteg, der mit einem herrlichen Seeblick und tollen Naturschauspielen aufwartet.
Am Blankensee können Sie Natur pur erleben und die Seele baumeln lassen. Der Bohlensteg bietet die einzige Möglichkeit, auf dem See Vögel zu beobachten, da das Ufer ansonsten von einem dichten Röhrichtgürtel und Erlenbrüchen umgeben ist.
Bartmeisen brüten im Schilf am Bohlensteg. Im Herbst fliegen Tausende nordische Wildgänse zum Schlafen auf den Blankensee ein. Am nördlichen Seeufer können Sie den Fischadler bei seinem Brutgeschäft beobachten. Mit viel Glück und Ruhe erspähen Sie die Rohrdommel und schauen den silbrig blitzenden Ukeleien bei der Körperpflege zu.
Lage: Ende Ruhemannweg, 14959 Trebbin OT Blankensee
Anreise: In Blankensee gibt es einen Parkplatz im Dorfzentrum und einen am Ortsausgang Richtung Blankensee. Von beiden erreichen Sie den Bohlensteg mit einem kurzen Spaziergang.
Vielleicht haben Sie nach all den schönen Naturerlebnissen Lust, ein wenig mehr über die Geschichte und Traditionen der bäuerlichen Wohn- und Arbeitskultur dieser Region zu erfahren? Dann sollten Sie auf der Rückfahrt durch Blankensee einen Stopp im Bauernmuseum einlegen, das sich in einem liebevoll restaurierten Bauernhof in der Dorfstraße 4 befindet. Im Hof des Bauernmuseums lädt die urige Museumsschänke zu einer Rast ein.
Im Bauernmuseum Blankensee ist Geschichte am authentischen Ort zu erleben. Untergebracht in einem denkmalgeschützten Bauernhaus, stellt es das Herzstück des Ortes dar. Die Sammlung des Museums dokumentiert die etwa zweihundert Jahre alte bäuerliche Wohn- und Arbeitskultur in der Region und macht sie Besuchenden zugänglich.
Mit regemäßigen Themenführungen, Veranstaltungen, Aktionstagen und buchbaren Angeboten für Reisegruppen bietet das Museum ein breitgefächertes Programm an. Hinzu kommen die enge Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Grundschule und schulpädagogische Programme, die eine wichtige Säule der pädagogischen Vermittlungsarbeit darstellen. Hier wird Vergangenheit erlebbar, Geschichte geschrieben und Zukunft geschmiedet.
Vom Bauernmuseum radeln Sie nun direkt am Schloss vorbei. Wenn Sie noch Zeit haben, durchstreifen Sie den von Lenné gestalteten Schlosspark. Er ist nach dem Schriftsteller Hermann Sudermann benannt, der das Schloss im Jahr 1902 erwarb.
Von Blankensee radeln Sie nun auf derselben Route in Gegenrichtung zurück. Bis zum Bahnhof Trebbin sind es von hier gut 10 km. Eine weitere Einkehrmöglichkeit bieten die „Clauert-Stuben" im Herzen Trebbins (Berliner Straße 44).
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