Am Wiesenrain
12587 Berlin
Auf Abenteuerfahrt von Berlin nach Erkner und Woltersdorf
Eine Aktiverlebnis für Familien und Entdecker
Unser Tipp: Bitte prüfen Sie vor Fahrtantritt Ihre Zugverbindung und die erwartete Auslastung.
Ob Partyspaß, Badevergnügen, gemütliches Grillen auf dem Wasser oder pures Naturerleben – mit den Mietflößen von Floss & Fun kann man dem Alltag gut entfliehen und schöne Stunden auf den Berliner und Brandenburger Gewässern verbringen. Zur Auswahl stehen verschiedene Größen der Flöße für 8 bis zu 25 Personen sowie Ausstattungen, zum Beispiel mit Bar, Dachterrasse, WC. Die Flöße mit 15-PS-Motor sind nach einer kurzen Einweisung führerscheinfrei zu steuern, für größere Partyflöße steht ein Skipper bereit. Buchungen vorab online, eine Bar-Kaution ist zu hinterlegen, Abrechnung Benzin nach Verbrauch.
Der Anleger befindet sich nahe der Allende-Brücke am Steg vom Café und Restaurant „Evelin’s“.
- Floßfahrt auf der Müggelspree vorbei an Badestellen, Restaurant Spree-Arche im Wasser und Spreetunnel zum Großen Müggelsee mit Blick auf Waldgebiet und Müggelturm
Der 1961 errichtete Müggelturm auf dem Kleinen Müggelberg (88 Meter) ist ein beliebtes Ausflugsziel der Berliner und ihrer Gäste. 126 Stufen führen über neun Geschosse mit Panoramafenster zur Aussichtsplattform in 29 Metern Höhe. Bei gutem Wetter sieht man z. B. die Skyline von Berlin, die Halle von Tropical Islands und den Flughafen BER. Zum Gebäudekomplex gehören gastronomische Angebote und eine Sonnenterrasse, die barrierefrei zu erreichen sind. Regelmäßig finden auf dem Areal auch Veranstaltungen statt.
Nach 1990 waren Sanierung und Nutzung des in die Jahre gekommenen Ensembles lange Zeit ungeklärt. 1996 wurde der Turm schließlich mit EU-Fördermitteln wieder instandgesetzt, der Gastronomiebereich jedoch blieb unsaniert. Mehrere Privatisierungsversuche und neue Nutzungskonzepte wie der Bau eines Hotels scheiterten jedoch. 2014 übernahm ein Köpenicker Immobilien- und Projektentwickler das Areal und erneuert nach und nach die Anlage. So ist auch der Bau eines Zwillingsturmes mit Fahrstuhl in Planung, um gehbehinderten Besuchern einen Aufstieg auf den Müggelturm und den schönen Ausblick zu ermöglichen.
Bereits ab 1890 stand hier ein hölzerner Aussichtsturm. Carl Spindler, Besitzer einer Köpenicker Wäscherei und Färberei, ließ den Turm im chinesischen Pagodenstil samt Gastronomie errichten. 1945 wollten deutsche Truppen den Turm vor Ankunft der Roten Armee sprengen. Der Turmgastwirt verhinderte dies, indem er die Drähte der Zündung durchschnitt. Wegen Baufälligkeit 1957 gesperrt, wurde der Turm schließlich saniert und brannte ein Jahr später völlig ab – Auslöser des Feuers waren vermutlich Schweißarbeiten.
- am gegenüberliegenden Ufer denkmalgeschütztes, historisches Strandbad Müggelsee und Restaurant Fisch-Borke
Das Strandbad Müggelsee, auch bekannt als Strandbad Rahnsdorf, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt und erstreckt sich auf 750 Metern Länge. Das Terrassengebäude mit großer Freitreppe zum Strand entstand 1930 in Stahlbeton-Bauweise im Stil der Neuen Sachlichkeit. Hier gibt es viele Räume für Umkleiden, sanitäre Anlagen, kleine Läden und Kioske. Im Jahr 2006 übernahm der Bezirk Treptow-Köpenick das sanierungsbedürftige Strandbad, die Suche nach privaten Investoren scheiterte. Fördermittel des Landes Berlin und des Stadtbezirks ermöglichen eine schrittweise Sanierung der Anlage, die unter Denkmalschutz steht. Das Strandbad, das auch einen FKK-Bereich bietet, wird derzeit provisorisch betrieben und ist kostenfrei zugänglich.
- an der Wasserrettungsstation weiter auf der Müggelspree
- vorbei am Kleinen Müggelsee, Restaurant Neu Helgoland, an Villen und Wochenendgrundstücken, Waldgebiet in den Dämeritzsee, der zu Erkner gehört
- unter mehreren Brücken hindurch auf dem Flakenfließ in den Woltersdorfer Flakensee
- Rastmöglichkeit kurz vor der Schleuse Woltersdorf und der Schleusenwirtschaft
Durch die Woltersdorfer Schleuse wird die Berliner Wasserstraße mit den Rüdersdorfer Gewässern verbunden. Das erste Stauwerk wurde 1556 erbaut.
1640 gab es den Umbau zu einer Kammerschleuse. Besonders für das Rüdersdorfer Kalksteinlager war diese Schleuse von großer Bedeutung.
Um das Jahr 1850 passierten 15.000 bis 16.000 Schiffe die Woltersdorfer Schleuse, um bis zu 216.000 Kubikmeter Kalkstein zu transportieren.
Der Bau der heutige Schleusenanlage wurde 1884 beendet.
Bis 1959 bestand die Straßenbrücke aus einer zweiteiligen Klappkonstruktion mit mechanischem Hubantrieb mit vorgelagerter Fußgängerbrücke. Ersetzt wurde diese Holzbrücke dann durch eine einfache Klappbrücke mit hydraulischem Antrieb und einer Fußgängerbrücke aus Stahl.
So können jetzt auf der hohen Fußgängerbrücke die Schleusungen der Boote beobachtet werden, während die hochgeklappte Brücke die Autos warten lässt.
- Rücktour zum Dämeritzsee, weiter auf dem schnurgeraden Gosener Kanal in den Seddinsee, idyllische, von Wäldern umgebene Buchten Kleine und Große Krampe, vorbei am Campingplatz Kuhle Wampe, benannt nach dem Film „Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?“ von 1932
- weiter auf dem Fluss Dahme und Langer See, der von der Dahme durchflossen wird, vorbei an den Inseln Kleiner und Großer Rohrwall sowie mehreren Badestellen
- linker Hand Strandbad Grünau, rechter Hand historische Ausflugsstätte „Schmetterlingshorst“ mit Deutschlands größter Schmetterlingssammlung sowie Imbiss, Sport- und Bildungsmöglichkeiten für Familien
- Fahrt entlang der historischen Regattastrecke
Die 2.000 Meter lange Regattastrecke in Berlin-Grünau wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Fluss Dahme angelegt, 1880 fand die erste Ruderregatta statt. Die Ruder- und Kanu-Wettbewerbe zu den Olympischen Spielen 1936 machten die Regattastrecke im Südosten Berlins schließlich weltweit bekannt. Heute finden hier Regatten im Rudern und Kanusport sowie Drachenboot- und Motorbootrennen statt.
In den letzten Jahren wurde die historische Regattatribüne von 1936 umfassend saniert und im Sommer 2024 neu eröffnet. Auf dem Gelände können sich Gäste zudem im Wassersportmuseum Grünau über die Geschichte des Wassersports informieren.
- weiter auf der Dahme, vorbei an schicken Villen, an der solarbetriebenen Fähre zwischen Grünau und Wendenschloß, an Häfen für Yachten und Segelboote sowie an der Rohrwall-Insel
- Schlossinsel Köpenick, 6 Hektar große Insel in der Dahme, mit Park, Café, Kirche und Schloss
Das imposante barocke Wasserschloss der Hohenzollern beherbergt heute ein Kunstgewerbe-Museum der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Dauerausstellung zeigt Werke der Raumkunst aus Renaissance, Barock und Rokoko wie Tapisserien, Wandpaneele, Ledertapeten, Intarsienarbeiten, Kunstkammerschränke sowie Porzellane und Silber. In 21 Räumen können sich die Gäste anschauen, wie Adlige und Bürgerliche einst wohnten. Highlight ist der restaurierte Wappensaal.
Schon die Slawen hatten im 8. Jahrhundert auf der Insel zu ihrem Schutz einen Burgwall errichtet. Die Kurfürsten ließen hier ein Jagdschloss errichten, das später zur Sommerresidenz im Barockstil ausgebaut wurde. Mit der Ernennung von Schloss Charlottenburg als offizieller Sommersitz wurde das dreigeschossige Barockschloss wieder Jagdschloss. Bekanntheit erlangte es 1730 durch den Prozess um den jungen preußischen Kronprinzen Friedrich und seinen Freund Katte. Der spätere Friedrich der Große wurde im Wappensaal der Fahnenflucht angeklagt und zur Festungshaft in Küstrin verurteilt.
- wenige Meter hinter der Schlossinsel fließt die Dahme in die Spree.
- rechts auf der Müggelspree geht es vorbei an Yachthäfen und Sportplätzen wieder zur Allende-Brücke – hier schließt sich der Kreis.
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Start/Ende
S-Bahnhof Berlin-HirschgartenAm Wiesenrain
12587 Berlin